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Land am Rand

Rote Wurst ganz schwarz

Es gibt in Freiburg mehr zu essen als lange rote Würste: Bratwurst ohne Haut, Rindswurst, Currywurst, sogar Sojawürste sind an den Wurstständen auf dem Münsterplatz im Angebot.

03.02.2018

Von ALFRED WIEDEMANN

Eine Wurst von einem der Stände am Münster, das gehört zu Freiburg wie Gutedel und Sonnenschein. Die Schlangen an den Ständen beweisen das tagtäglich. Vor ein paar Jahren kam es zu einem Aufruhr, als die städtische Marktgesellschaft die Konzessionen für den Wurstverkauf auf dem Markt neu auslobte. Weil jahrelang beliebte Anbieter weichen sollten, wurden tausende Protestunterschriften gesammelt. Neuer Anbieter, neue rote Wurst? Kommt nicht in den Wecken.

Dass man als Wurstbrater auf dem Münsterplatz gut verdienen kann, ist kein Geheimnis. Frühes Aufstehen, kalte Füße und stundenlanges Wurstwenden dürfen auch was einbringen. Noch mehr ist drin, wenn man nicht jede Wurst dem Finanzamt meldet. Das haben gleich mehrere Münsterwurst-Verkäufer schon vor ein Jahren verschmeckt. Aber auch die Steuerprüfung. Wegen Steuerhinterziehung mussten Wurstverkäufer Geldstrafen zahlen, außerdem ein Metzger und ein Bäcker.

Jetzt ist wieder ein Wurstverkäufer vom Münsterplatz aufgeflogen. Er hat seine Rote schwarz verkauft – und dafür einen Strafbefehl über rund 50?000 Euro bekommen. Es soll dabei um einen fünfstelligen Betrag von Steuerhinterziehung und versuchter Hinterziehung gegangen sein. Schwarzwurst, aber die rote Version. Alfred Wiedemann

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Erstellt:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2018, 06:00 Uhr

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