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Rock of Ages

Rock of Ages

Stadionrock von Def Leppard & Co liefert den Musical-Soundtrack zur Liebe zweier Jugendlicher im Los Angeles der Achtziger.

Jetzt im Kino: Rock_APOSTROPHE_n_APOSTROPHE_Roll-Romanze auf dem Sunset Strip - "Rock Of Ages"

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Jetzt im Kino: Rock_APOSTROPHE_n_APOSTROPHE_Roll-Romanze auf dem Sunset Strip - "Rock Of Ages" --

02:19 min

USA

Regie: Adam Shankman
Mit: Julianne Hough, Diego Boneta, Paul Giamatti, Russell Brand, Mary J. Blige

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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11.06.2012
  • Klaus-Peter Eichele

„I Love Rock’n’Roll“, „Waiting For A Girl Like You“, „Here I Go Again“! Wer solche aus dem Ami-Mainstream der achtziger Jahre gezogene Stadion-Kracher und Feuerzeug-Hymnen mag, ist hier im richtigen Film. Umso mehr, als dass in zwei Stunden mehr als 20 dieser Heuler in mit den Originalen fast identischen Coverversionen verabreicht werden – einige davon in recht aparten Mixturen.

Das fast pausenlose Wummern und Hämmern ist in dieser Musical-Verfilmung erstaunlicherweise von gleich mehreren Handlungssträngen flankiert. Im zentralen geht es um die Landpomeranze Sherrie (Julianne Hough), die in Los Angeles als Sängerin groß herauskommen will, vorerst aber als Kellnerin im angesagten Hardrock-Schuppen Bourbon Room feststeckt. Dort überwältigt sie die Liebe zu dem ebenfalls auf eine Rockstar-Karriere lauernden Jüngling Drew, vor deren Vollzug aber erst ein großes Missverständnis ausgeräumt werden muss. Ein bisschen origineller als diese Groschengeschichte ist die Episode mit Tom Cruise als sexbesessenes Altstar-Wrack im ewigen Whisky-Nebel; schauspielerisch überzeugt auch Catherine Zeta-Jones, die als Vorläuferin einer Tea-Party-Furie zum Kreuzzug gegen die angebliche Teufelsmusik bläst. Die rebellische Attitüde, die dem in Wahrheit konservativen und staatstragenden Dinosaurier-Rock dabei untergeschoben wird, ist allerdings ein ziemlich unkomischer Witz.

Ehrlicher ist der Film bei der Darstellung einer vor Schweiß und Testosteron überschäumenden Macho-Szene, in der Frauen nur als anzuhimmelnde Barmädchen und Groupie-Schlampen eine Rolle spielen. Wobei die flattrig zwischen rockigem Ernst und poppiger Ironie schwankende Regie sich partout nicht entscheiden kann, ob sie das gut oder blöd finden soll.

Die Revue der Rock-Zottel und des Zottel-Rocks der Achtziger macht schön Schaudern.

Spielplan

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11.06.2012, 12:00 Uhr | geändert: 04.07.2012, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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