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Massenschlägerei mit 40 Beteiligten

Rivalisierende Gruppen bekämpften sich am Sonntag in der Tübinger Köstlinstraße

Wegen gefährlicher Körperverletzung und Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt die Kripo gegen etwa 40 Beteiligte einer Schlägerei vom Sonntagnachmittag in der Tübinger Köstlinstraße.

15.01.2018

Von hz

Symbolbild: © Danny Elskamp - Fotolia.com

Wegen gefährlicher Körperverletzung und Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt die Kripo gegen etwa 40 Beteiligte einer Schlägerei vom Sonntagnachmittag in der Tübinger Köstlinstraße.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren dort gegen 16 Uhr zwei rivalisierende Gruppen überwiegend junger Männer aneinandergeraten und hatten sich heftig geprügelt. Als die alarmierte Polizei anrückte, flüchteten die Beteiligten.

Im Verlauf der Fahndung mit etlichen Streifenwagen nahmen die Polizisten 18 Verdächtige im Alter zwischen 17 und 33 Jahren, darunter auch eine 22-jährige Frau, vorläufig fest. Laut Polizei handelt es sich um neun Syrer, fünf Deutsche, drei Türken und einen Kroaten. Die Syrer sollen die eine Streitpartei gewesen sein, der die anderen Personen gegenüber standen.

Bei den Verdächtigen und in Tatortnähe wurden etliche Schlagwerkzeuge sowie ein Messer beschlagnahmt. „Baseballschläger, Axtstiel, Eisenstange – das ist nichts was man normalerweise dabei hat“, erklärt Polizeisprecherin Andrea Kopp. Außerdem sollen – mutmaßlich aus einer Schreckschusswaffe – mehrere Schüsse abgegeben worden sein.

Die Ermittlungen zu den noch unbekannten Tätern und zum genauen Hergang dauern an. Auch wenn bislang niemand Verletzungen geltend gemacht habe, sei anhand der gesicherten Spuren davon auszugehen, dass es bei der Auseinandersetzung Verletzte gab, so die Polizei.

Hintergrund der Auseinandersetzung vom Sonntag dürfte nach vorliegenden Angaben mancher Verdächtigen eine Schlägerei vom 9. Januar beim Anlagensees am Europaplatz gewesen sein, so Kopp. Dort waren vier junge Syrer angeblich von vier Männern und zwei Frauen attackiert worden. Auch ein Schlagstock war dabei im Einsatz. Ein 18-jähriger Syrer erlitt Gesichtsverletzungen, die in einer Klinik behandelt werden mussten.

Kopp geht nicht davon aus, dass es sich bei den Schlägereinen um einen regelrechten Bandenkrieg handeln könnte. Was der tatsächliche Hintergrund des Konfliktes ist, sei aber unklar.

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Erstellt:
15. Januar 2018, 12:07 Uhr
Aktualisiert:
15. Januar 2018, 12:07 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2018, 12:07 Uhr

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