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Ammerbuch

Riesenfortschritt

25.06.2019

Von Niklas Becker, Ammerbuch

Die Umfrage zur Stadtbahn ist eindeutig. Die Menschen im Umland wollen gehört werden und sind klar für die Stadtstrecke Tübingen. Beim Bürgerentscheid werden wir aber nicht gefragt.

Die Verbindungen von Tübingen zum Umland entscheiden darüber, ob hier klimafreundliche Mobilität möglich ist. Der Verkehr im Stadtgebiet Tübingen ist bereits überwiegend per Rad, Bus oder zu Fuß unterwegs. Aber zwischen Tübingen und Umland dominiert das Auto.

Mit der Stadtstrecke wären erstmals umsteigefreie Verbindungen zur Universität und den Kliniken möglich. Für uns Menschen aus Ammerbuch, Rottenburg, Kirchentellinsfurt, Wannweil, Reutlingen und dem Steinlachtal ist das ein Riesenfortschritt. Zu oft verpasst man sonst am Europaplatz den Anschluss. Wenn man durchfahren kann, steigen mehr Menschen vom Auto auf die Bahn um. Die Kritiker/innen der Stadtstrecke haben kein Konzept, wie der Verkehr zwischen Tübingen und Umland nachhaltig werden kann. Sicher, man kann den Europaplatz umgestalten, Tarife und Taktungen optimieren und Radwege bauen. Das sollten wir so oder so machen – am besten in Kombination mit der Stadtstrecke. Die Stadtstrecke bringt auch Vorteile für die Stadt. Es wird einfacher, aus Tübingen ins Umland zu kommen. Weniger Autos aus dem Umland heißt bessere Luft und weniger Staus in der Stadt. Und wenn es attraktiv ist im Umland zu wohnen und zu pendeln, entlastet das den Tübinger Wohnungsmarkt.

Wenn Sie nächstes Jahr abstimmen: Denken Sie auch über die Tübinger Stadtgrenze hinaus.

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Erstellt:
25. Juni 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Juni 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2019, 01:00 Uhr

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