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Kommentar zum Umgang mit chinesischen Firmen

Richtiger Eingriff

Schon seit einiger Zeit feiern sich die Chinesen als die neuen Verteidiger der Marktwirtschaft. Doch den Europäern und besonders den Deutschen ist nicht wohl, wenn sie hierzulande Technologieführer oder Infrastrukturunternehmen zusammenkaufen.

28.07.2018

Von Dieter Keller

Sie trauen den Chinesen nicht, dass sie mit offenen Karten spielen, zumal die Führung in Peking umgekehrt immer darauf achtet, die eigene Wirtschaft so zu lenken, wie sie will.

Die Infrastruktur zu sichern, gehört zu den Kernaufgaben des Staates. Daher ist es richtig, wenn sich die Bundesregierung genauer ansieht, wem die Autobahnen oder die Wasser- und Stromversorgung gehören. Denn selbst wenn Beteiligungen auf diesen Gebieten heute unproblematisch erscheinen – Politik und Interessen können sich in einem zentral gelenkten Staat wie China schnell ändern.

Es war von vornherein keine gute Idee, die deutschen Stromversorger dazu zu drängen, ihre Verteilnetze zu verkaufen, und das auch an Finanzinvestoren, die nur auf den schnellen Euro aus sind. Wieder einmal muss die Staatsbank KfW als Notnagel herhalten. Das sollte der Politik eine Lehre sein.

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Erstellt:
28. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
28. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2018, 06:00 Uhr

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