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Kommentar · Wirtschaft

Richtige Entscheidung

18.08.2016
  • KAREN EMLER

Augsburg/Berlin. Der Weg für den chinesischen Elektrogerätehersteller Midea zur Übernahme des Augsburger Roboterbauers Kuka ist frei. Das Bundeswirtschaftsministerium wird nichts gegen den Verkauf unternehmen. Das ist gut so. Der Kuka-Deal gefährdet schließlich nicht die nationale Sicherheit.

Was sich nach Bekanntwerden der Übernahmepläne quer durch die Republik an Aufregung aufgebaut hatte, war beachtlich – und unverständlich. Natürlich läuft in China vieles anders als bei uns, dort gibt es weder Demokratie noch Marktwirtschaft. Doch das Land steckt im Umbruch, der Wohlstand und mit ihm der Drang zur Freiheit wächst. Der Umgangston zwischen Regierung und Volk ist längst nichts mehr so rau, wie es einst unter Mao war.

China ist ein Wirtschaftspartner, ohne den Deutschland heute ganz schön alt aussehen würde. Deshalb sollte jedes Unternehmen aus diesem Kulturbereich, das in Deutschland einkaufen will, nur nach einem Kriterium abgeklopft werden: Wirft es genug Kompetenz in die Waagschale, um den Bestand hiesiger Jobs nicht zu gefährden? Bei Midea ist das der Fall. Der Hauptsitz ist in China, nicht in Deutschland, nicht mal in Europa. Na und? Chinesen arbeiten in ihrem eigenen Land auch für Arbeitgeber aus Deutschland. Einen politischen Aufschrei hat es deshalb noch nie gegeben.

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18.08.2016, 06:00 Uhr
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