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Tübingen · Spende

Retter vom Everest wird unterstützt

Der Rotary Club Reutlingen-Tübingen Süd spendet 10.000 Euro für die Nepalhilfe.

23.08.2019

Von ST

Matthias Baumann (links) und Klaus Tappeser. Bild: Rotary Club

Der Tübinger Arzt Matthias Baumann sei „ein Hansdampf in allen Gassen“, schreibt der Rotary Club Reutlingen-Tübingen Süd in einer Pressemitteilung. Baumann studierte Humanmedizin in Tübingen und Marseille, ließ sich in Zürich und Tübingen zum Unfallchirurgen ausbilden – und ist noch Teamarzt der Nationalmannschaft der deutschen Radfahrer.

Vor allem aber ist er selbst Extremsportler. Und als solcher gerne mal in luftigen Höhen unterwegs. Wie 2014, am Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt. Dort starben damals nach einer Lawine am „Khumbu Icefall“ 16 Sherpas. Baumann handelte rasch und instinktiv, organisierte Rettungsaktionen, operierte und konnte 30 weiteren Sherpas das Leben retten. Der Tübinger Oberarzt blieb mit den Familien in Kontakt und sammelte Spenden für sie (wir berichteten).

2015 folgte in Nepal ein Erdbeben, das fast 9000 Tote und mehr als doppelt so viele Verletzte forderte. Baumann flog anstatt in den Urlaub ins Krisengebiet und leistete medizinische Hilfe. Diese Ereignisse prägten ihn, weshalb er die „Sherpa Nepalhilfe“ gründete, die sich um die Bergbevölkerung Nepals nach Naturkatastrophen und Unfällen kümmert. Er konnte so bereits eine Aufbauprojekte initiieren, Schulen wieder nutzbar machen und Patenschaften für Kinder ins Leben rufen. Aktuell finanziert und überwacht Baumanns Stiftung den Bau des Krankenhauses „Himalayan Sherpa Hospital“ im Everest-Gebiet.

Der Rotary Club Reutlingen-Tübingen war begeistert vom Engagement des Oberarztes und übergab nun einen Scheck über 10.000 Euro durch seinen Präsidenten Klaus Tappeser auf den Helikopter-Landeplatz der Tübinger BG-Klinik. Der Club zitiert den Bergsteiger Edmund Hillary: „Man muss kein fantastischer Held sein, um bestimmte Dinge zu erreichen. Man kann ein normaler Kerl sein, der ausreichend motiviert ist, um Herausforderungen zu meistern.“

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Erstellt:
23. August 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
23. August 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. August 2019, 01:00 Uhr

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