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Großeinsatz in Rottenburg

Retter suchen vermissten Schwimmer

Am Neckarufer beim Schänzle liegen herrenlose Klamotten. Das löst einen Großeinsatz aus, aber die Retter finden niemand.

02.07.2019

Von mi

Symbolbild: ©neuhold.photography - stock.adobe.com

Feuerwehrleute aus Rottenburg (Stadtmitte), Tübingen und Reutlingen (Wasserrettung), dazu Rettungsschwimmer der DLRG: Mindestens 50 Rettungskräfte und 16 Fahrzeuge waren am Dienstagvormittag rund ums Stauwehr an der Tübinger Straße im Einsatz. Sie fanden: niemand. Um 12 Uhr brach der Rottenburger Feuerwehrkommandant Sebastian Raudszus den Einsatz ab.

Eine Frau hatte sich am Morgen bei der Polizei gemeldet: Im Schänzle, direkt am Neckarufer lag herrenlose Kleidung, dazu ein Handtuch. Sie habe die Klamotten auch schon am Vorabend dort gesehen – aber keine dazu passende Person.

Die Hinweise auf einen nächtlichen Bade-Unfall seien zwar „sehr, sehr vage“ gewesen, sagte Stadtbrandmeister Raudszus am Mittag am Neckarufer. Sicherheitshalber rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsschwimmer trotzdem aus. Ein Taucher der Reutlinger Wasserrettung habe das Ufer an der mutmaßlichen Einstiegsstelle sehr gründlich abgesucht. Allerdings war der Neckar am Dienstag so trüb, dass auch der Taucher nicht viel gesehen haben kann.

Andere suchten mit Booten großflächig das Neckarufer ab – und das Stauwehr selbst, wobei auch professionelle Taucher dort Abstand halten müssen. Die Stadtwerke hoben den Rechen des Stauwehrs hoch, aber auch dort hatte sich nichts verfangen. Auch noch ein Stück unterhalb des Wehrs habe man das Ufer abgesucht, sagte Raudszus. Während des Einsatzes waren die Uferbereiche auf beiden Seiten des Neckars für Passanten abgesperrt.

Möglicherweise, so hoffte Raudszus am Mittag, ist der Eigentümer der Kleidung und des Handtuchs „einfach nach Hause gegangen“. Stand 14 Uhr war bei der Polizei noch keine Vermisstenmeldung eingegangen.

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Erstellt:
2. Juli 2019, 14:47 Uhr
Aktualisiert:
2. Juli 2019, 14:47 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2019, 14:47 Uhr

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