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Karlsruhe

Republikaner will Integrationspreis nicht zurückgeben

Der Republikaner-Funktionär aus Waghäusel, dem ein Integrationspreis aberkannt wurde, droht mit Klage. Der Kreis Karlsruhe zeigt sich indes gelassen.

26.10.2015
  • STEFAN JEHLE

Karlsruhe Ende September hatte eine vom Landkreis Karlsruhe eingesetzte Jury zum zweiten Mal einen Integrationspreis für vorbildliche Projekte und Verdienste bei der Arbeit mit Migranten vergeben. Unter den Prämierten war auch Werner Zollt, Kreisvorsitzender der rechtsgerichteten Partei "Die Republikaner" ist. Schon am Tag der Verleihung hatte sich Kritik daran entzündet. Vergangene Woche zog Landrat Christoph Schnaudigel (CDU) die Auszeichnung wieder zurück.

Nun will sich der 65-jährige Lokalpolitiker aus Waghäusel offenbar dagegen wehren, dass ihm der Preis aberkannt werden soll. Bei Landratsamt habe sich eine Rechtsanwaltskanzlei gemeldet, die von Zollt beauftragt worden sei. Das bestätigte am Freitag ein Behördensprecher. Die Kanzlei habe angekündigt, ihr Mandant wolle "gegebenenfalls auch gerichtliche Schritte einleiten". Das Landratsamt solle, so die Forderung, bis Mittwoch seine Entscheidung revidieren.

Schon vor ein paar Tagen hatte Zollt in den lokalen Medien erklärt, die Urkunde hänge weiter in seiner Wohnung. Zurückgeben wolle er sie auf keinen Fall. Der Lokalpolitiker, der bei der Landtagswahl 2011 für die Republikaner im Wahlkreis Main-Tauber kandidierte, wurde für Nachhilfeunterricht türkischer Kinder ausgezeichnet. Auch würde er deren Eltern auf Elternabende begleiten, wenn es Verständigungsprobleme gibt.

Schnaudigel nimmt Zollts Drohung gelassen. Es bleibe beim Entzug des Preises. Man habe alle Jurymitglieder über die Aberkennung informiert und um ihre Meinungsäußerung gebeten. Alle 14 Juroren hätten die Aberkennung der Landratsamtssprecher. Der Jury gehören auch zehn Vertreter des Kreistags an. Im Vorfeld der Preisvergabe wollen sie nichts von der Parteizugehörigkeit Zollts gewusst haben.

Republikaner will Integrationspreis nicht zurückgeben
Den Karlsruher Landrat Christoph Schnaudigel (CDU) lässt die Klage-Androhung kalt. Foto: Landratsamt / Gustavo Alabiso

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26.10.2015, 12:00 Uhr
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