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Rennbahn-Räumung: Stadt blickt nach Karlsruhe
Renn-Klub-Zuschauertribüne vor der Trainingsbahn für die Galopper. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv dpa/lhe
Frankfurt/Main

Rennbahn-Räumung: Stadt blickt nach Karlsruhe

Bevor die Stadt Frankfurt nach jahrelangem Rechtsstreit das Rennbahn-Gelände in Besitz nehmen kann, könnte ein weiteres Gericht die Räumung erneut verhindern.

08.09.2017
  • dpa/lhe

Frankfurt/Main. Das Amtsgericht Frankfurt hatte Ende August entschieden, dass der Renn-Klub das Gelände bis spätestens 21. September verlassen muss, sonst droht die Zwangsräumung. Auf dem Gelände im Stadtteil Niederrad will der dem Deutsche Fußballbund (DFB) ein Leistungszentrum bauen. Noch aber steht eine Entscheidung beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe aus - für die es bislang keinen Termin gibt, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte.

Der Renn-Klub hatte beim BGH Revision eingereicht und hofft auf Vollstreckungsschutz. Die Revision sei zugelassen und liege dem Senat vor, sagte die Sprecherin. Ob vor dem 21. entschieden wird, liege im Ermessen der Richter.

Beim Liegenschaftsamt der Stadt Frankfurt blickt man daher erstmal nach Karlsruhe. «Wir werden das Gelände hoffentlich am 21. in Besitz nehmen», sagte Jochen Strack, der stellvertretende Leiter des Liegenschaftsamts. Konkrete Vorbereitungen habe man bisher nicht getroffen. «Wir müssen erst die Entscheidung des BGH abwarten.»

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08.09.2017, 12:42 Uhr | geändert: 08.09.2017, 12:23 Uhr
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