Automobilindustrie

Renault fährt schwarze Zahlen ein

Der französische Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben.

31.07.2021

Von DPA

Der Renault Zoe. Foto: Hersteller

Boulogne-Billancourt. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, betrug der auf den Konzern entfallene Nettogewinn 354 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Renault einen Verlust von 7,29 Milliarden Euro eingefahren. Dennoch blieb das Resultat hinter den 970 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2019, also vor der Corona-Krise, zurück.

Der Konzern sieht die Ergebnisse als Folge seines Sparplans. Der seit Mitte vergangenen Jahres amtierende Chef Luca de Meo setzt weniger auf Masse und will stattdessen eine höhere Rendite erzielen. Bis 2025 sollen 3 Milliarden Euro eingespart werden. Um aus der Krise zu kommen, hatte der Konzern 2020 den Abbau von 15 000 Stellen angekündigt. Zudem konnte das Unternehmen einen staatlich garantierten Kredit in Milliardenhöhe in Anspruch nehmen.

Der Konzernumsatz stieg um 26,8 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro. Trotz fehlender Elektronikbauteile, höheren Rohstoffpreisen und Corona-Krise will Renault im Gesamtjahr ähnlich profitabel wie im ersten Halbjahr sein. dpa

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Erstellt:
31. Juli 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Juli 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2021, 06:00 Uhr

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