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Tübingen

Relikte der Tübinger Synagoge entdeckt

Bei Sanierungsarbeiten am Zaun der ehemaligen Synagoge in der Gartenstraße haben die Restauratoren 28 Glasfragmente unterschiedlicher Größe gefunden.

20.01.2018

Von slo

Dabei handelt es sich um Teile der Synagogenfenster, die Reste der früheren Schablonenbemalung aufweisen. Die Scherben seien, teilt die Stadtverwaltung mit, in in einem schlechten Zustand und sehr fragil. Das Landesamt für Denkmalpflege hat die konservatorische Behandlung übernommen. Ebenfalls entdeckt wurden ein Fragment einer Gehwegplatte und einige Biber-Dachziegel. In den vergangenen Wochen hat die Stadtverwaltung den Zaun samt Sockel denkmalgerecht sanieren lassen. Die Synagoge der jüdischen Gemeinde, 1882 erbaut, wurde am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht von Tübinger Nationalsozialisten verwüstet, geplündert und in Brand gesetzt. Sie brannte bis auf die Grundmauern nieder.

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Erstellt:
20. Januar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Januar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2018, 01:00 Uhr

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