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Nach Eschenburgpreis-Rede

Rektor Engler kritisiert Offe

Der diesjährige Eschenburg-Preisträger Claus Offe habe mit seiner Kritik an Eschenburg während der Preisverleihung am vergangenen Donnerstag einen Eklat provoziert, sagte Uni-Rektor Bernd Engler. Ein solches Verhalten sei fragwürdig.

02.10.2012

Tübingen. In der Auseinandersetzung um das Verhalten des Tübinger Politologen Theodor Eschenburg während der NS-Zeit hat Uni-Rektor Bernd Engler eine differenzierte Betrachtungsweise gefordert. Was beim Kongress des Politologen-Fachverbands vergangene Woche über Eschenburgs Vergangenheit vorgetragen wurde, reiche nicht aus, um zu einer „tragfähigen oder gar abschließenden Bewertung“ von Eschenburgs Bedeutung für die Universität und für die Entwicklung der Nachkriegsdemokratie zu kommen. Eine „historische Würdigung der Person Eschenburgs“ müsse über das vorgelegte Material hinaus gehen.

Angesichts von Eschenburgs Lebensleistung werde die Uni Tübingen die jährliche „Theodor-Eschenburg-Vorlesung“ beibehalten – unabhängig davon, ob der Politologen-Verband sich entscheide, seinen „Theodor-Eschenburg-Preis“ umzubenennen.

Kritik übte Engler an der Vorgehensweise des Politologen und diesjährigen Eschenburg-Preisträgers Claus Offe. Dieser hatte bei der Preisverleihung Eschenburg attackiert und die Umbenennung des Preises gefordert. Es sei „fragwürdig“, einen nach Eschenburg benannten Preis zunächst anzunehmen, um dann den Namensträger herabzuwürdigen und „einen Eklat zu provozieren“, so Rektor Engler. an

Das Eschenburg-Gutachten Hannah Bethkes

Die Rede des Eschenburg-Preisträgers Claus Offe

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Erstellt:
2. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
2. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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