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Reinelt: Für uns ist das Rudern Amateursport
Weltklasse-Ruderer und Medizinstudent: Maximilian Reinelt. Foto: dpa
Olympia

Reinelt: Für uns ist das Rudern Amateursport

Maximilian Reinelt vom Ulmer Ruderclub Donau saß schon im Gold-Achter von London. „Wir können auch auf Silber stolz sein“, sagt der 27-Jährige.

15.08.2016
  • WOLFGANG SCHEERER

Rio de Janeiro. Herr Reinelt, Sie waren im Achter auch vor vier Jahren beim Olympiasieg in London mit an Bord. Wie schätzen Sie jetzt Silber ein?

MAXIMILIAN REINELT: Die Briten haben ein Paradebeispiel dafür geliefert, wie man so ein Rennen fährt. Sie haben vorgelegt und dann alle Angriffe gekontert. Sie waren einfach stärker, das muss man klar anerkennen. Natürlich will man nicht verlieren, wenn man in einem olympischen Finale steht. Aber auch wir können unheimlich stolz darauf sein, was wir in den letzten vier Jahren zusammen erarbeitet haben. Wir sind froh über die Silbermedaille.

Die Briten genießen eine exzellente Sportförderung und sind quasi Profis. Fühlen Sie sich gut genug gefördert?

REINELT: Das ist zunächst eine Frage der Systeme. Grundsätzlich muss man schauen, was die Zielstellung ist und was man bereit ist, dafür einzusetzen. Für uns ist Rudern Amateursport. Wir sind im dualen System unterwegs, müssen Sport und Beruf unter einen Hut bekommen, auch wenn Sport die klare Nummer eins ist. Für mich ist das genau das richtige System. Aber sicher gibt es da jetzt insgesamt Gesprächsbedarf. Man muss schauen, was man da besser machen kann, wo man noch etwas bewegen kann.

War der Deutchland-Achter 2012 stärker? Es hat nach Olympia ja einen natürlichen Wandel und einige Neubesetzungen gegeben.

REINELT: Das lässt sich so sicher nicht sagen. Neun Leute sitzen im Boot, jeder hat einen anderen Charakter, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Aber wir haben hier einen guten Job gemacht und gut zusammen gerudert. Keiner ist sauer auf den anderen, im Gegenteil, wir freuen uns sehr über die Medaille.

2020 in Tokio wären Sie 31. Wie geht es für Sie selbst weiter nach Gold in London und Silber in Rio?

RENELT: Jetzt feiern wir erstmal alle gemeinsam – auch meine Freundin und Eltern sind ja da. Und dann werden wir sehen, wie ich mich im Frühjahr fühle. Ich weiß noch nicht, was ich machen werde. Ich lasse mich mal ein bisschen treiben die nächsten Tage und Wochen. Dann werde ich irgendwann eine Entscheidung fällen. Der Erfolg spornt an, aber es gibt natürlich auch die grauen, trüben Tage, wenn fast der Kanal zufriert. Ich werde in Ruhe überlegen.

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15.08.2016, 06:00 Uhr
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