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Ofterdingen, Dettenhausen, Kirchentellinsfurt

Reichert, Engesser und Knauss sind gewählt

Gleich in drei Gemeinden im Kreis Tübingen wurde am Sonntag der Rathaus-Chef gewählt. In Dettenhausen machte der Auswärtige das Rennen: Thomas Engesser gewann mit 66,62 Prozent. In Ofterdingen gewann Joseph Reichert mit 93,9 Prozent. In Kirchentellinsfurt bleibt Bernhard Knauss im Amt: Er bekam 71,23 Prozent.

07.11.2010
  • job

Reichert, Engesser und Knauss sind gewählt
„Der große Strauß ist von der Gemeinde, der kleine vom Landkreis“: Bürgermeister Hans-Joachim Raich gratulierte Thomas Engesser und dessen Frau Christina (Mitte) mit Blumen zum Wahlerfolg – und den Dettenhäusern zu ihrer vergleichsweise kräftigen Wahlbeteiligung. Der unterlegene Kandidat Matthias Groß (ganz rechts) lächelte dazu tapfer. Bild: Faden

Dettenhausen/Ofterdingen/Kirchentellinsfurt. In Dettenhausen hat Thomas Engesser die Wahl gewonnen: Der Verwaltungsfachmann aus Singen ist neuer Dettenhäuser Bürgermeister. Er bekam 66,6 Prozent der Stimmen und schlug den gebürtigen Dettenhäuser Matthias Groß deutlich. Groß kam auf 31,1 Prozent, Andreas Stollberg auf 1,7 Prozent, Axel Heinzmann auf 0,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,6 Prozent und damit von allen drei Wahlen am höchsten. Der seit 1994 amtierende Bürgermeister Hans-Joachim Raich, 65, geht im Januar in den Ruhestand.

Es standen vier Kandidaten zur Wahl: der 38-jährige Verwaltungswirt Thomas Engesser aus Singen, der 49-jährige Dettenhäuser Verkaufsleiter Matthias Groß, der Wannweiler 63-jährige Rechtspopulist Axel Heinzmann und der 38-jährige „Ethikberater“ Andreas Stollberg aus Horb. Wahlberechtigt sind in Dettenhausen rund 4100 Bürger.

Reichert, Engesser und Knauss sind gewählt
Schwingt weitere acht Jahre in Ofterdingen das Zepter: Joseph Reichert am Wahlabend, neben ihm freut sich seine Partnerin Johanna Rau.

In Ofterdingen hat es, wie erwartet, Joseph Reichert wieder geschafft: Er wurde mit 93,9 Prozent wiedergewählt. "Ich freue mich wahnsinnig", sagte Reichert, "das ist eine Motivation für die nächsten acht Jahre." Gegenüber seiner letzten (Wieder-)Wahl legte er zu: 2002 entfielen 90,8 Prozent der Stimmen auf ihn. Allerdings war die Wahlbeteiligung sehr niedrig: Mit 36,2 Prozent ging nur knapp ein Drittel der Wahlberechtigten zur Urne. Andreas Stollberg bekam 4 Prozent, Axel Heinzmann 1,3. Zu den ersten Gratulanten zählte Landrat Joachim Walter, bevor er sich auf den Weg nach Kirchentellinsfurt und Dettenhausen machte.

Reichert, Engesser und Knauss sind gewählt
Bernhard Knauss (rechts) und seine Frau Alina Frencel-Knauss (Mitte) freuten sich über die Wiederwahl und über die Glückwünsche von Landrat Joachim Walter (links). Bild: Faden

In Kirchentellinsfurt bleibt Bernhard Knauss Bürgermeister. Er wurde mit 71,23 Prozent wiedergewählt. Sein Herausforderer Hans-Jörg Schalkowski holte mit 23,99 Prozent einen Achtungserfolg. Andreas Stollberg bekam 2,68 Prozent, Axel Heinzman blieb unter einem Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 43 Prozent. Der 64-jährige Knauss hat nun noch vier Jahre als Schultes vor sich, dann muss er sein Amt aus Altersgründen abgeben. "Ich freue mich über das Ergebnis und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und meiner Super-Verwaltung", sagte Knauss.

Einen ausführlichen Bericht und Kommentare zu den Ergebnissen gibt es in der Montagsausgabe des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs.

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07.11.2010, 12:00 Uhr
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