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Treffpunkt der Rüstungsunternehmen

Regierung verteidigt Militärmesse ITEC in Stuttgart

Die grün-schwarze Landesregierung hat die Ausrichtung der Internationalen Militär- und Waffentechnikmesse ITEC in Stuttgart gegen Kritik verteidigt.

11.04.2018

Von dpa/lsw

Die Landesmesse aus einem startenden Verkehrsflugzeug aus gesehen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte am Mittwoch im Landtag in Stuttgart, die ITEC widerspreche nicht den Grundsätzen, die sich die Landesregierung als Miteigentümerin der Messe gesetzt habe. Es würden keine Waffen ausgestellt, sondern Trainings- und Simulationssoftware, etwa für Feuerwehr, Polizei und Militär, gezeigt. Zudem sei die Entscheidung für die ITEC allein Sache der Geschäftsführung der Messe Stuttgart GmbH gewesen.

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart sind Gesellschafter der Messe Stuttgart GmbH. Unter anderem hatte der württembergische Landesbischof Frank Otfried July das Land und die Stadt aufgefordert, die Messe künftig nicht für die ITEC und andere Rüstungs- und Waffenmessen zur Verfügung zu stellen. Der SPD-Politiker Rainer Hinderer sagte, bei der vergangenen ITEC im Jahr 2014 in Köln seien 110 Rüstungsunternehmen vertreten gewesen. Die ITEC biete eine Plattform für die internationale Waffenindustrie.

Auch der Grünen-Politiker Hermino Katzenstein sieht das Land in der Pflicht, im Aufsichtsrat der Messe darauf zu drängen, dass so eine Messe nicht in Stuttgart stattfindet. Das Land habe sich den Nachhaltigkeitszielen der UN verpflichtet - dazu zähle auch die Förderung von Frieden in den Gesellschaften, sagte Katzenstein.

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Erstellt:
11. April 2018, 17:18 Uhr
Aktualisiert:
11. April 2018, 16:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. April 2018, 16:00 Uhr

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