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Stuttgart

Regierung soll Herden besser vor Wölfen schützen

Angesichts mehrerer von einem Wolf gerissener Schafe im Südwesten fordern Schäfer und Tierschützer ein schnelles Handeln von der grün-schwarzen Landesregierung.

25.10.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Luchs & Wolf Baden-Württemberg fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, umgehend für einen besseren Herdenschutz zu sorgen. «Wer haftet, wenn eine Schafherde bei einem Wolfsübergriff aus dem Zaun ausbricht und dann auf der Straße steht?», sagte Alfons Gimber, Vorsitzender des Landesschafzuchtverbands (LSV). Fragen wie diese will die Arbeitsgemeinschaft möglichst bald geklärt wissen.

«Die aktuellen Schafrisse durch einen Wolf bei Widdern im Kreis Heilbronn zeigen, wie wichtig es ist, dass wir uns auf die Rückkehr der Wölfe nach Baden-Württemberg vorbereiten und unsere Weidetiere besser schützen», betonte auch Johannes Enssle, Landeschef des Naturschutzbundes (Nabu). Neben dem Nabu und dem LSV gehören auch Vertreter anderer Naturschutzverbände, aus der Landwirtschaft, der Jägerschaft und den betroffenen Behörden zu der AG Luchs & Wolf.

In einer Empfehlung an die Landesregierung hat die AG acht Punkte formuliert, die aus ihrer Sicht wichtig für den Umgang mit dem Thema sind. Gefordert werden darin unter anderem ein Konzept zur Unterstützung von Betrieben beim Herdenschutz, eine bessere finanzielle Förderung und Beratung betroffener Betriebe sowie die Überarbeitung der Tierschutzhundeverordnung, um den Einsatz von Herdenschutzhunden zu erleichtern.

«Baden-Württemberg ist auf die Rückkehr des Wolfes gut vorbereitet», betonte Grünen-Landeschefin Sandra Detzer. Wichtig sei es aber, bürokratische Hürden abzubauen, um das Halten von Herdenschutzhunden zu erleichtern. «Wir müssen den Artenschutz mit den berechtigten Interessen der Schäferinnen und Schäfer zusammenbringen. Ein gutes Nebeneinander von Wolf und Schaf ist möglich.»

Um den Umgang mit dem Wolf wird es auch bei einer öffentlichen Anhörung an diesem Donnerstag im Landtag gehen.

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25.10.2017, 16:51 Uhr | geändert: 25.10.2017, 18:50 Uhr
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