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Arbeiten am Dach des Bahnhofs fortgesetzt

Regenschutz erst Anfang 2013 fertig

Die Arbeiten am Dach des Stuttgarter Hauptbahnhofes werden fortgesetzt. Die Sicherungsmaßnahmen sollen Anfang November abgeschlossen sein.

16.10.2012

Von SWP

Stuttgart Die Bauarbeiten am Dach der Bahnsteighalle des Stuttgarter Hauptbahnhofs gehen weiter voran, teilt die Deutsche Bahn AG ungeachtet der neuerlichen Debatte um das Projekt Stuttgart 21 mit. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit den Anpassungen am Dach und der Dachkonstruktion, die durch die Verschiebung des Gleisvorfeldes erforderlich werden.

Konkret geht es momentan um die Verstärkung der Stützenreihe zwischen Gleis 8 und 9. Dadurch sollen die notwendige Trennung und der spätere Abbruch eines Teils des Daches ermöglicht werden, um das Baufeld im Bereich der späteren Baugrube für den neuen Hauptbahnhof freizumachen, heißt es in einer Mitteilung der Bahn. Daneben seien Arbeiten am Dach erforderlich, um den Querbahnsteig um rund 120 Meter verlagern zu können.

Um zu verhindern, dass während der Umbauarbeiten infolge von Sturm und Sturmböen Teile der Dachkonstruktion beschädigt werden könnten, wurde laut Bahn vorsorglich eine Reihe von Sicherungsmaßnahmen ergriffen. So wurden die Scheiben aus dem Bahnhofsdach ausgebaut, um zu vermeiden, dass durch Erschütterungen und Schwingungen während der Bauarbeiten Glasscheiben beschädigt werden. Zudem sieht die Bahn bei Sturm ab einer Windstärke 8 weitere Sicherungsmaßnahmen vor bis hin zu einer Sperrung des Bahnsteigbereiches der Bahnhofshalle. Dieses sei erforderlich bis zum Abschluss der Arbeiten Anfang November.

Mit Inbetriebnahme des neuen Querbahnsteiges Anfang 2013 sind nach Angaben der Bahn auch alle Maßnahmen an dem Teil des Hallendaches abgeschlossen, der während des Baus von Stuttgart 21 verbleibt. Zu diesem Zeitpunkt sei vorgesehen, den Witterungsschutz durch den Einbau erschütterungsunempfindlicher Materialien wieder herzustellen. Das Entfernen der Glasscheiben aus dem Bahnhofsdach, mit dem bereits Ende Juli begonnen wurde, hatte für einigen Unmut gesorgt. Wegen der verbliebenen großformatigen Löcher in der Dachkonstruktion sind die Reisenden bei schlechter Witterung seither Regen und Windböen nahezu schutzlos ausgeliefert.

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Erstellt:
16. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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