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Kommentar · Ressourcen

Reden allein reicht nicht

08.08.2016
  • THOMAS BLOCK

Ulm. Die Deutschen konsumieren zu viel. Diese Erkenntnis ist nicht neu und klingt ja erstmal gar nicht schlecht, nach einem Leben im Überfluss, nach Kaviar und Krimsekt. Doch wenn das Netzwerk Footprint erklärt, dass die Deutschen über ihre Verhältnisse leben, geht es um etwas anderes: Um Billigfleisch, Kohlekraftwerke und überflüssige Autofahrten etwa. Es geht darum, wie wir mit unserem Alltag die Umwelt schädigen. Und nicht willens sind, etwas daran zu ändern.

Der Bericht über die Endlichkeit der Ressourcen der Erde hat ebenso Tradition, wie die scheinheilige Debatte im Anschluss. Wir konsumieren mehr, als der Planet hergeben kann. Doch viele Konsumenten verhalten sich hierzulande sehr wankelmütig. Sie verurteilen die Verschwendung, sind aber nicht bereit, für einen nachhaltigen Konsum ein paar Cent mehr auszugeben.

Sie fordern, dass Bauern von ihrer Arbeit leben können müssen, prangern Massentierhaltung an und wollen mehr Umweltschutz – aber sie handeln nicht danach. Biolebensmittel haben einen Marktanteil von 4,4 Prozent, jeder Dritte kauft im Discounter, das Auto ist noch immer das beliebteste Fortbewegungsmittel.

Nachhaltigkeit predigen und Ressourcenverschwendung leben – das ist eine Kombination, die sich auf Dauer nur schwer ertragen lässt. Jeder muss sich für eines von beidem entscheiden. Gleiches gilt auch für die Bundesregierung: Es ist gut, dass Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine Trendwende in der Verkehrspolitik und Landwirtschaft fordert. Das bringt aber gar nichts, solange die Koalition weiter Automobilkonzernen Umweltsünden durchgehen lässt und großzügig Großbetriebe in der Landwirtschaft subventioniert.

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08.08.2016, 06:00 Uhr
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