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Justiz

Rebeccas Schwager wieder frei

27-Jähriger wird aus der Untersuchungshaft entlassen. Er steht aber weiterhin unter Verdacht.

23.03.2019

Von DPA

Berlin. Im Fall der vermissten 15-jährigen Rebecca aus Berlin ist der Haftbefehl gegen ihren Schwager aufgehoben worden. Grund dafür seien Zweifel eines Ermittlungsrichters am dringenden Tatverdacht des Totschlags, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Berlin mit. Der 27-Jährige wurde aus der Untersuchungshaft entlassen, steht aber weiterhin unter Verdacht.

„Er ist weiterhin Beschuldigter des Verfahrens“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Schwager war zweimal von der Polizei festgenommen worden. Im ersten Fall, am 28. Februar, gab es keinen Haftbefehl. Erst im zweiten Anlauf ordnete ein Richter Anfang März Untersuchungshaft an.

An der Beweislage habe sich nichts geändert, daher sei die Entscheidung des Richters „vertretbar“, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Entscheidender Punkt ist: Wir haben Rebecca bislang nicht gefunden.“ Die Staatsanwaltschaft habe nichts in der Hand, um den Tatverdacht zu erhärten. „Wir hoffen, dass wir die Tat zeitnah aufklären können.“ Der Haftbefehl wurde jetzt aufgehoben, weil die Rechtsanwältin des Schwagers eine Haftbeschwerde einlegte.

Auto mehrmals gesichtet

Rebecca war am 18. Februar verschwunden. Die Mordkommission geht davon aus, dass sie getötet wurde. Der Schwager galt schnell als der Hauptverdächtige, weil er an dem Vormittag laut Polizei allein mit der Jugendlichen im Haus war. Sein Auto war am Tag des Verschwindens von Rebecca und auch am Abend darauf auf der Autobahn zwischen Berlin und Polen registriert worden. dpa

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Erstellt:
23. März 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2019, 06:00 Uhr

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