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Wilhelma

Raum für seltene Tiere

Afrikanische Raubkatzen werden seltener in der Wilhelma. Der Stuttgarter Zoo setzt auf asiatische Löwen, eine Tigerdame und Schneeleoparden aus Zentralasien.

15.12.2018

Von Daniel Grupp

Demnächst sollen australische Koalas die Tierwelt bereichern. Die possierlichen Tiere haben zwar scharfe Krallen und spitze Zähne, sind aber keine Bären, wie die Umgangssprache einem nahe legen könnte, sondern Beuteltiere, die vegetarisch von Blättern und Früchten der Eukalyptusbäume leben. Also kein Ersatz für die in der Schwabenmetropole, den Klimawandel vorwegnehmend, bereits ausgestorbenen Eisbären und kein neues Angebot für Raubtierfreunde unter den Zoobesuchern.

Dafür ist auf den Stuttgarter Straßen inzwischen ein richtiges Bestiarium unterwegs. Nein! Keine Wölfe – von denen soll es allenfalls im Schwarzwald das eine oder andere Exemplar geben. Die Rede ist vielmehr von den Schnellbussen im Raubkatzenlook. Der Gepard (Eigenwerbung: Der schnellste seiner Art) hat einen Vetter bekommen – den Leo-Express; er verbindet jetzt den Rotebühlplatz mit Leonberg.

Die X 1, Vorreiterin unter den Raubtierbussen, soll bald einen Freiraum bekommen, von denen echte Wildkatzen in der Natur nur träumen dürfen. Die Landesregierung möchte eine eigene Busspur auf der B 14 anlegen, um den Freiraum des konkurrierenden Raubtiers Auto etwas einzuhegen. Ob hier tatsächlich ein Bedarf an der schnellen Blechkatze besteht, darf bezweifelt werden. Im Gegensatz zu oft überfüllten Bussen und Bahnen nach Stuttgart-Ost scheinen in manchen X-Bussen Fahrgäste so selten zu sein, wie Wölfe im Schwarzwald.

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Erstellt:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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