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Amsterdam

Randstad kauft US-Rivalen Monster

Der niederländische Personalvermittlungs-Konzern Randstad schluckt das US-Stellenportal Monster.

10.08.2016
  • DPA

Amsterdam. Randstad werde für die Übernahme rund 429 Mio. Dollar (387 Mio. EUR ) oder 3,40 Dollar pro Aktie in bar bezahlen, teilten die beiden Unternehmen in Amsterdam mit. Der Kaufpreis, der über Kredite finanziert werden soll, liegt knapp 23 Prozent über dem Schlusskurs von Monster am Montag.

Monster werde unter der eigenen Marke weiterhin unabhängig am Markt aktiv sein, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit der Monster-Übernahme und anderen kleineren Zukäufen werde sich der Jahresumsatz von Randstad um rund 2 Mrd. EUR erhöhen. Die Randtad Holding NV erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 19,2 Mrd. EUR und einen Gewinn von 519 Mio. EUR . Randstad bietet zum einen Leiharbeiter an. Außerdem rekrutiert das Unternehmen im Kundenauftrag Führungskräfte. Randstad beschäftigt fast 30 000 Menschen in mehr als 4400 Niederlassungen in 39 Ländern – auch in Deutschland. Das Unternehmen gibt es schon seit 20 Jahren.

Monster aus Weston im US-Bundesstaat Massachusetts betreibt in mehreren Ländern Online-Stellenportale, darunter auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Einem breiteren Publikum wurde Monster durch eine aufwendige TV-Werbung im Jahr 1999 im US-Footballfinale Super Bowl XXXIII bekannt.

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10.08.2016, 06:00 Uhr
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