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Rätsel um Donald Trumps Steuererklärung
Donald Trump: Als Immobilien-Mogul ein Meister der Steuervermeidung? Foto: A2800/_Justin Lane / Andrew Gomb

Rätsel um Donald Trumps Steuererklärung

Seit Monaten wird gerätselt, warum Donald Trump seine Steuererklärung nicht veröffentlicht. Nun wird vermutet, dass er gar nichts an den Fiskus zahlt.

15.08.2016
  • HANNES BREUSTEDT MARTIN BIALECKI, DPA

New York. Donald Trump spricht gerne über Steuergerechtigkeit. Aber was der Präsidentschaftskandidat der Republikaner selbst an den Fiskus zahlt, ist ein Mysterium. Er weigert sich bis jetzt, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. Trump könnte gute Gründe dafür haben. Recherchen der „New York Times“ kommen zu dem Schluss, dass der Immobilien-Mogul womöglich gar keine Steuern zahlt.

Erst vor wenigen Tagen versprach Trump den US-Bürgern im Falle seiner Wahlsiegs massive Steuergeschenke. „Für viele amerikanische Arbeiter wird der Steuersatz bei Null liegen“, kündigte er an. Null – das ist auch eine Zahl, die sich Experten mit Blick auf Trumps eigene Abgaben gut vorstellen können. Dies wäre „sowohl möglich als auch legal“, sagte Steuerberater Len Green der „New York Times“.

Aber wie kann es angehen, dass jemand, der sein Vermögen auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar taxiert, keine Steuern zahlen muss? Als Immobilienunternehmer genieße Trump großzügige Steuervorteile, heißt es in dem Bericht. Die Branche sei „berüchtigt“ für Steuerabzüge. Als Immobilien-Mogul könne man in den USA immense Ausgaben etwa für Abschreibungen, Zinsen oder operative Kosten geltend machen. Dadurch könnten Unternehmer auf dem Papier Verluste ausweisen, um ihr zu besteuerndes Einkommen zu drücken.

Die letzten bekannten Steuererklärungen von Trump stammen aus den 1970er Jahren. Demnach soll er 1978 und 1979 gar keine und zuvor nur sehr geringe Beträge gezahlt haben. Wie es heute aussieht, kann nur vermutet werden. Denn Trump schert sich nicht um die alte Tradition, dass US-Präsidentschaftsanwärter ihre Steuererklärung offenlegen.

Konkurrentin Hillary Clinton erhöht nun den Druck auf Trump, indem sie ihre Steuererklärung publik machte. Die Kandidatin der Demokraten nahm demnach mit ihrem Mann Bill 2015 insgesamt 10,6 Millionen Dollar ein. Davon zahlte das Paar 34,2 Prozent Bundessteuern. Der Anteil aller Steuern belief sich auf 43,2 Prozent.

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15.08.2016, 06:00 Uhr
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