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Radsport:Sven Reutter vom RWV Wendelsheim wechselt ins Profi-Lager / Nach dem Abi parallel Studium a
Künftig Kollege von Linus Gerdemann und Gerald Ciolek

Radsport: Sven Reutter vom RWV Wendelsheim wechselt ins Profi-Lager / Nach dem Abi parallel Studium ab 2017 geplant

Bisher im bunten Trikot des RWV Wendelsheim, im kommenden Jahr im Trikot des dänischen Profi-Teams Cult-Stölting: Der 19-jährige Abiturient Sven Reutter hat den Sprung in den Profi-Radsport geschafft.

03.12.2015

Wendelsheim.Sven Reutter blickt mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück. Nach der überragenden Saison 2014 in der Juniorenklasse wechselte der 19-Jährige Anfang 2015 zum deutschen Team Stölting, einem Team der dritten Profi-Kategorie. Die Umstellung von der Juniorenklasse zur Elite mit den längeren Renndistanzen klappte gut, herausragende Ergebnisse aber fehlten. Pech hatte Reutter bei einer Rundfahrt im Frühjahr in Polen, als er auf gutem Wege war, die Gesamtführung zu übernehmen – da lief ein Hund auf die Strecke, Reutter stürzte schwer. Es folgte eine fünfwöchige Rennpause und ein kompletter Neuaufbau der Form. Zwar fuhr Reutter unter anderem auf den sechsten Rang bei der deutschen U23-Meisterschaft in Bruchsal, der ganz große Erfolg blieb aber verwehrt.

Ein Happy End gibt es trotzdem: Das Team Stölting fusioniert mit dem dänischen Team Cult Energy und steigt in die zweite Ebene der Profiteams auf. Reutter ist einer der wenigen Fahrer, die mit ins neue Team kommen werden. Der Wendelsheimer hat bereits einen Profivertrag für die kommenden zwei Jahre unterschrieben. Linus Gerdemann, einst Träger des gelben Trikots der Tour de France oder Gerald Ciolek, 2013 Sieger bei Mailand-San Remo, sind Teamkollegen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Team eine gute Mischung aus älteren, erfahrenen Profis und jungen, talentierten Fahrern haben“, sagt Reutter.

Währenddessen geht es für Reutter auch darum, sich auf das Abitur im Frühjahr vorzubereiten. Bereits vor einigen Jahren ist Reutter an die Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule in Stuttgart gewechselt. Dort wird er unterstützt, um Schule, Training und Wettkampf besser zu koordinieren. „Bis April steht für mich die Schule noch klar im Fokus“, sagt Reutter. „Es ist mit dem Team abgeklärt, dass ich bis zur Abiprüfung nur wenige Rennen fahren werde und mich erst danach voll aufs Radfahren konzentriere.“ Doch auch in Zukunft will sich Reutter ein zweites Standbein aufbauen und plant bereits, 2017 ein Studium an der Fern-Uni Ansbach im Studiengang „Internationales Management für Spitzensportler“ zu beginnen. „Ein Ausgleich für den Kopf ist wichtig“, stellt Reutter klar, „man kann nicht nur hoffen, dass es irgendwie mit der großen Profikarriere klappt.“

Heim-Rennen in Stuttgart am 24. Juli

Am Wochenende fuhr Reutter zum Teamtreffen nach Gelsenkirchen, wo das Team seinen Sitz hat. Fazit nach dem ersten Treffen mit den neuen Kollegen: „Die sind alle super gut drauf, ich freue mich richtig auf die neue Saison.“ Nach einer kurzen Pause im Oktober hat Reutter mit dem Training schon wieder begonnen, lange Einheiten mit seinen alten Wendelsheimer Teamkollegen im Neckartal, Schwarzwald oder im Schönbuch. Im Dezember geht es mit dem neuen Team für zwei Wochen nach Mallorca zum Grundlagentraining. Ein kleines Heim-Rennen wartet am 24. Juli beim ersten Stuttgarter Profi-Rennen mit Start und Ziel am Cannstatter Wasen. In unmittelbarer Nähe am Olympiastützpunkt wohnt und trainiert Reutter.hdl

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03.12.2015, 01:00 Uhr
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