Tübingen · Critical Mass

Radeln und protestieren für eine autofreie Mühlstraße

Obwohl es in Strömen regnete, strampelten am Donnerstagabend rund 50 Tübingerinnen und Tübinger vom Zinser-Eck bis zur Wilhelmstraße – und das gleich zwei Mal hintereinander.

13.02.2020

Von hwa

Bild: Klaus Franke

Mit ihrem „Mühlstraßen Corso“ forderten die Demonstranten mehr Platz für Fahrradfahrer und einen klimafreundlicheren Verkehr. Die Ortsgruppe von Fridays for Future (FFF) hatte zusammen mit „Critical Mass“ und anderen Klimaschutzorganisationen zum abendlichen Fahrrad-Protest aufgerufen. Mit der Aktion wolle man auch auf die aktuelle Mühlstraßen-Befragung per Bürgerapp aufmerksam machen.

„Wir wollen, dass Fahrradfahrer in Zukunft angstfrei durch eine autofreie Mühlstraße fahren können“, sagte FFF-Aktivistin Margarete Scholz. Sie selbst fühle sich gerade zu Stoßzeiten dort auf dem Rad nicht sicher und weiche notgedrungen auf den Gehsteig aus.

Die 16-jährige Gwendolyn Graepler ärgert sich über den Platz, den Autos in der Stadt ihrer Meinung nach einnehmen – schließlich käme man in Tübingen auch ohne Auto klar. Edmund Bornheimer will nicht grundsätzlich alle Autofahrer aus der Stadt verbannen, wie er sagt. „Aber wir brauchen sichere Radwege, die bis an die Ortsränder reichen und das Pendeln mit dem Fahrrad ermöglichen.“

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Erstellt:
13. Februar 2020, 19:20 Uhr
Aktualisiert:
13. Februar 2020, 19:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2020, 19:20 Uhr

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