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Wildtiere im Zirkus

Qual der Tiere

Wildtiere sollen im Zirkus weder gehalten werden noch auftreten, fordert dieser Tierschützer anlässlich des Gastspiels von Circus Krone in Tübingen.

27.04.2012

Es ist mir wirklich unverständlich, wie das TAGBLATT eine der schlimmsten und am häufigsten verurteilten Tierausbeutungsformen in einem so guten Licht darstellen und die Qual der Tiere so ignorieren kann.

Sogar die Bundestierärztekammer spricht sich für ein Wildtierverbot im Zirkus aus – ebenso wie laut einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung etwa zwei Drittel der deutschen Bevölkerung. Bereits 2003 hat der Bundesrat in einem Entschließungsantrag ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Leider hat die Bundesregierung die Entschließung bis heute nicht umgesetzt.

Deswegen werden wir von Tübingen für Tiere jeweils zu Beginn mehrerer Vorstellungen von Circus Krone auf dem Festplatz präsent sein und die potenziellen Zirkus-Besucher über die folgenden Missstände bei Zirkussen informieren: Die Kunststücke, die die Tiere im Zirkus vorführen, machen sie nicht, weil es ihnen Spaß macht, sondern weil sie von den Dompteuren sonst mit Haken, Peitschen, Stöcken und Elektroschockern bestraft werden. Die Form der Gefangenschaft im Zirkus ist extrem. Die Tiere müssen ständig verladen und im engen Käfigwagen transportiert werden. Die Wintermonate müssen auch kälteempfindliche Tiere meist ohne jeglichen Auslauf oft angekettet in zugigen Lagerhallen verbringen. (...)

Matthias Ebner, Vorsitzender Tübingen für Tiere e. V., Tübingen

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Erstellt:
27. April 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
27. April 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. April 2012, 12:00 Uhr

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