Keine Kündigungen

Pustefix wird nach Österreich verkauft

Der Kilchberger Spielwarenproduzent Pustefix wird an eine österreichische Firmen-Gruppe verkauft. Die Mitarbeiter bleiben, der Chef auch.

25.11.2010

Von hec

Tübingen. „Es gibt keine Kündigungen, aber auch keine Jobgarantien“, sagt Frank Hein, Geschäftsführer des Spielwarenproduzenten Pustefix in Kilchberg. Frank Hein und sein Vater Gerold Peter Hein werden ihre Firmenanteile an Pustefix zum 1. Januar an die österreichische Spielwaren-Gruppe Stadlbauer in Salzburg verkaufen. Frank Hein hat sich bei der Übernahme dazu verpflichtet, noch mindestens drei Jahre lang als Geschäftsführer weiterzumachen. Vor zwölf Jahren hatte Hein in Kilchberg das Ruder übernommen.

„Eigentlich ändert sich nichts, so lange die Rahmenbedingungen stimmen“, sagt Hein. Er und sein Vater wollen die Dr. Rolf Hein GmbH & Co. KG und dazugehörige Gesellschaften verkaufen, weil der Familienbetrieb in der Gewichtsklasse mancher Konkurrenten nicht mehr mithalten könne, beim Einkauf wie beim Verkauf.

Liefert Pustefix heute noch an Großhändler, wird sich das unter dem Stadlbauer-Schirm wohl ändern, denn dank der großen neuen Mutter kann direkt vertrieben werden. Beim Einkauf steht der Betrieb ebenfalls besser da. Die Stadlbauer-Gruppe ist auch ein Familienunternehmen, zu dem etwa die Marken Carrera, Baufix und Lorenz gehören.

„Seifenblasen macht heute kein anderer mehr“, sagt Frank Hein, der Enkel von Wolf Hein, der das Unternehmen 1948 gründete. Nur noch einen Mitbewerber in Europa gebe es. Entsprechend gut stehe das Unternehmen da: „Wir werden 2010 wohl eines der besten Jahre der Firmengeschichte haben.“

Pustefix wird verkauft, in Kilchberg ändert sich aber nichts.Archivbild: Sommer

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Erstellt:
25. November 2010, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
25. November 2010, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. November 2010, 12:00 Uhr

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