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Stuttgart

Public Viewing zur WM: Kollektives Mitfiebern nicht überall

Sportfans im Südwesten können sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer wieder in manchen Städten auf Public Viewing freuen.

06.02.2018

Von dpa/lsw

Fußballfans verfolgen beim Public Viewing ein Fußballspiel. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Meist sind private Veranstalter die Organisatoren, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in ausgewählten Städten ergab. Nach bisherigen Erkenntnissen werden aber wohl vor allem Biergärten und Kneipen gefragt sein, wenn die DFB-Elf unter Trainer Joachim Löw in Russland um den Titel kämpft (14. Juni bis 15. Juli). Kommunen gehören oft nicht zu den Veranstaltern.

In Mannheim wird es im Eisstadion am Friedrichspark wie in den vergangenen Jahren eine öffentliche Übertragung der Partien geben. «Es freut uns sehr, dass wir wieder ein Public Viewing zu solch einer internationalen Großveranstaltung anbieten können», sagt Leiter Uwe Kaliske vom Fachbereich Sport und Freizeit. Das Stadion mit einer 36 Quadratmeter großen Full-HD-Leinwand bietet Platz für 5000 Besucher.

Auch im benachbarten Heidelberg kommen Fußballfans auf ihre Kosten. Der Heidelgarden der Romantikstadt am Neckar bietet 6000 Plätze und eine 30 Quadratmeter große Leinwand. Das Bürgerhaus Emmertsgrund hält zudem rund 600 Plätze bereit. Und wohl auch im Karlstorbahnhof sollen zumindest die WM-Spiele mit deutscher Beteiligung zu sehen sein.

In Heilbronn sagt Steffen Böhringer von der Marketing GmbH: «Wir als Stadtmarketing beteiligen uns nicht an einem Public Viewing.» Allerdings werde ein privater Veranstalter auf der örtlichen Theresienwiese die Spiele mit deutscher Beteiligung zeigen. Ähnlich sieht es in Tübingen aus. Hier werde es kein städtisches Event, aber ein Public Viewing am Anlagensee geben, teilt Claudia Salden von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universitätsstadt mit.

«Aus heutiger Sicht plant die Stadt Stuttgart kein Public Viewing», sagt Martin Thronberens von der Abteilung Kommunikation der Landeshauptstadt. Dass private Veranstalter auf ihren Flächen Übertragungen organisieren, sei möglich. «Konkrete Anmeldungen sind bei der Stadt bislang aber nicht eingegangen», meint Thronberens.

Auch Karlsruhe plant kein Public Viewing zur WM. «Bisher liegen dem Ordnungs- und Bürgeramt auch keine entsprechenden Anfragen anderer Veranstalter vor», teilt Leiter Mathias Tröndle vom Presse- und Informationsamt mit. In Baden-Baden ist nach Angaben der Kur & Tourismus GmbH seitens der Verwaltung keine öffentliche Übertragung von WM-Spielen aus dem größten Land der Erde geplant. «Fans kommen aber auf ihre Kosten, da viele unserer Gastronomiebetriebe an zentralen Stellen eigene Public Viewings durchführen werden», unterstreicht Geschäftsführerin Nora Waggershauser in der Umfrage.

In Kostanz ist seitens der Stadt kein Public Viewing vorgesehen. «Wir haben aber viele Großgastronomien, die dies anbieten», betont Mandy Krüger vom Büro des Pressereferenten. In Freiburg sind die Planungen noch nicht beendet. «Auf jeden Fall wird es viele kleinere Möglichkeiten geben, die von privaten Anbietern, Kneipen und Vereinen organisiert werden», betont Edith Lamersdorf vom Pressereferat. «Ob es einen größeren Event geben wird, entscheidet sich noch.»

Veranstalter scheuen oft Kosten für Sicherheit und Organisation. Als Deutschland 2014 in Brasilien den WM-Titel gewann, zählte das Innenministerium in Baden-Württemberg 35 große Public-Viewing-Events.

Fußballfans verfolgen beim Public Viewing ein Fußballspiel. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
6. Februar 2018, 07:23 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2018, 06:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2018, 06:40 Uhr

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