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Badegäste kamen zum Planungs-Ausschuss

Protest gegen Umgestaltung des Hirschauer Baggersees

Tübingen. Die Proteste gegen die Umgestaltung des Hirschauer Baggersees (wir berichteten) erreichten gestern das Tübinger Rathaus. Über 40 regelmäßige See-Besucher rund um die Hirschauerin Roswith Binder (im Bild mit Megaphon) demonstrierten für die Erhaltung des Gewässers in seinem aktuellen, natürlichen Zustand. Sie traten entschieden dagegen ein, aus dem See ein Naherholungsgebiet ähnlich dem Areal des Kirchentellinsfurter Baggersees zu machen.

29.09.2009

Es dürften keine 140 000 Euro für eine nicht durchdachte Planung ausgegeben werden, nur weil die Stadt Geld aus einem Konjunkturpaket erhalten könne, forderte Roswith Binder. Sie ist seit dem vergangenen Donnerstag aktiv und legte es zunächst darauf an, die Stimmung unter den Hirschauern auszuloten. Sie ergänzte, es dürfe keine Planung umgesetzt werden, deren Folgen nicht gründlich untersucht worden seien.

Die Demonstranten wechselten sich am Megaphon ab, jede(r) bekam eine Minute Zeit, Gründe dafür zu nennen, den See so zu erhalten, wie er ist. Unter anderem wurde eine mögliche Abholzung am Ostufer kritisiert. Im See würden beim Umsetzen der Pläne Steuergelder versenkt, die Kinder und Enkel zurückzuzahlen hätten.

Unter dem Ruf von Christine Schreiber aus Rottenburg: „Himmel, erhalt? uns den Baggersee!“ ließen sie Ballons steigen. Dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer überreichten die Aktivisten anschließend über 700 Unterschriften von Gegnern der Umgestaltung – rund 500 davon waren von Hirschauer Bürgern. Palmer gestattete Roswith Binder, ihre Argumente im Sitzungssaal des Rathauses vorzutragen, ehe der Planungsausschuss vor über 40 gespannten Zuhörern das Schicksal des Sees beriet.

mac

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Erstellt:
29. September 2009, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
29. September 2009, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. September 2009, 12:00 Uhr

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