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Projekt A - Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa

Projekt A - Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa

Der Dokumentarfilm porträtiert Projekte, die mit Ideen des Anarchismus dem kapitalistischen System die Stirn bieten.

Projekt A - Eine Reise zu anarchistischen Projekte

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Deutschland 2015

Regie: Moritz Springer, Marcel Seehuber


88 Min. - ab 12 Jahren

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11.03.2016
  • Verleih

Marcel Seehuber und Moritz Springer nehmen in ihrem Dokumentarfilm die politische Idee der Anarchie unter die Lupe und bereisen Europa, um die konkrete Umsetzung dieser Idee in unterschiedlichen Projekten kennenzulernen. Sie sind zu Gast beim „Internationalen Anarchistischen Treffen“ in der Schweiz, besuchen die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig und treffen Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft „Confederación General del Trabajo“ in Barcelona. Weitere Stationen ihrer Reise sind der zum öffentlichen Park umgestaltete Parkplatz „Parko Narvarinou“ in Athen und das Münchener „Kartoffelkombinat“. Die Filmemacher tauchen ein in eine Szene, die viele nur mit vermummten, steinewerfenden Jugendlichen und Randalen am 1. Mai in Verbindung bringen. Jenseits von Klischees beleuchten sie einen alternativen Lebensentwurf und sprechen mit Querdenkern und Aktivisten.

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11.03.2016, 06:22 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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