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Mit vollen Händen Bonbons verteilt

Prächtige Stimmung beim Narrensamen-Umzug

Gestern lud die Rottenburger Narrenzunft wie an jedem Rosenmontag zu ihrem traditionellen Narrensamen-Umzug. Der ist kürzer, aber nicht weniger vergnügt als der große Sonntagsumzug. Anschließend war Kinderball in der Festhalle.

03.03.2014

Von Michael Hahn

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Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Am Montag gehörte die Straße in Rottenburg den Narrensamen: Der Maskenträger-Nachwuchs machte nicht nur einen eigenen Umzug, die Kinder feierten anschließend noch kräftig in der Festhalle.

Rottenburg. Auch am gestrigen Rosenmontag bot die Narrenzunft wieder all ihre Gruppen und Figuren auf: Vorneweg der rot-weiße Fanfarenzug, gefolgt vom Hofstaat mit der Gräfin Mechthild, Pompele, Ahlanden, Stadthexen und Bogges-Laufnarren. Dazu etliche befreundete Gruppen aus Rottenburg und Umgebung, Stadtkapelle, Hexen, freie Laufgruppen und Lumpenkapellen.

Einige tausend Zuschauer säumten bei mildem Frühlingswetter die Umzugsstrecke – vor allem am Anfang in der Ehinger Straße und am Ende zwischen Spital und Eugen-Bolz-Platz. Im Prinzip also das selbe Programm wie am Tag zuvor – auf einer deutlich kürzeren Strecke.

Auch die jungen Mitglieder des närrischen Hofstaats beherrschen bereits den würdevollen Auftritt und die huldvolle Süßigkeiten-Spende.

Dafür liefen deutlich mehr Kinder mit als am Sonntag. Und die erwachsenen Hexen waren deutlich mehr auf die Kinder am Straßenrand eingestellt. Die Heuberghexen zogen diesmal auch ganz junge Zuschauer in ihren rotierenden Strohkäfig. Ansonsten ertönte das gleiche gar grausliche Geheul und wehte der gleiche gar grausliche Gestank durch die Altstadtgassen. Und die erwachsenen Zuschauer bekamen den gleichen Schnaps angeboten wie am Tag zuvor.

Zumindest am Anfang in der Ehinger Straße beherrschten die jungen Pompele den zunftmäßigen Hüpfschritt fehlerfrei; später gerieten sie öfter aus dem Schritt – mussten ja aber auch auf die Dröhung verzichten, die sich viele erwachsene Hästräger einflößen. Mehr als hundert Meter lang war allein der Zug der Ahlande – immer wieder ein beeindruckendes Bild. Eine Lautsprecher-Ansage gab es diesmal nicht. Aber wem in Rottenburg muss man schon erklären, was Ahlande und Pompele sind?

Die Nachwuchs-Pompele dürfen noch keine Masken tragen. Den richtigen Hüpfschritt können sie aber schon.

Der ehemalige Hohenberg-Rektor Gunther Diehl und seine Laufgruppe kamen als Königstraßen-Poller, eine knallgelbe Schweizer Garde verteilte Käsewürfel (und sicherheitshalber Bonbons hinterher). „Stadtgärtnerin“ Erika Kramer hatte sich diesmal mit den „Feldgeistern“ zusammen getan: So kam die Gruppe auf sieben fruchtig- und blumig-bunt dekorierte Leiterwagen.

Den Abschluss des etwa halbstündigen Umzugs bildete wie immer der Wagen des Narrenrats. Von dort oben schaufelten die Narrenräte mit beiden Händen die Bonbons ins Publikum (und Schokoladentäfelschen für ausgesuchte Erwachsene). Und trotzdem waren am Ende oben an der Festhalle noch mehr als 100 Kilo Bonbons übrig, die die Narren in großen Kartons zur weiteren Verwendung in die Halle schleppten.

Die Ahlande fütterten auch Säuglinge.

Dort herrschte dichtes Gedränge im Foyer, in der Halle und oben auf der Empore. Um 14.30 Uhr – nur fünf Minuten später als im schriftlichen Programm – führte Annerose Richter ihren Fanfarenzug in die Halle; später präsentierten die Laufnarren Frank Dettinger, Markus Neu und Martin Vogt noch einmal die verschiedenen Figuren der Narrenzunft und leiteten die Kinder – früh übt sich – zum Schunkeln an, begleitet von der Stadtkapelle.

In verschiedenen Ecken gab es Geschicklichkeitsspiele, und draußen im Foyer verteilten die Helfer 700 Paar Saitenwürste. Für jeweils einen Euro. Der Erlös – auch das passt in Rottenburg zu einer glückseligen Fasnet – ging dieses Mal an die Hospizgruppe für ihre ehrenamtliche Sterbebegleitung.

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Erstellt:
3. März 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
3. März 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. März 2014, 12:00 Uhr

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