Firmengeschichte

Potenziale ausschöpfen

Die GSN Maschinen-Anlagen-Service GmbH in Hailfingen optimiert seit 25 Jahren Maschinen im Automobilbau.

05.09.2017

Von Klaus Stifel

GSN in Hailfingen Bild: Stifel

GSN wurde 1992 von Walter Götzendorfer, Friedrich Schmid und Franz Neher im Rottenburger Hammerwasen gegründet. Weil die Firma rasch expandierte, zog sie 2001 in die Hailfinger Benzstraße, wo vor fünf Jahren aus Kapazitätsgründen eine weitere, große Montagehalle gebaut wurde.

Seit Gründung ist GSN ein Servicebetrieb mit Knowhow in Verfahrens- und Prozesstechniken – vorwiegend in der Automobilindustrie. Zu den Kunden zählen Daimler, BMW, VW, Audi, Opel und Bosch. In Hailfingen arbeiten 115 Leute daran, Produktionsanlagen in der Zerspanungstechnik zu verbessern.

„Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen mit fundierten Kenntnissen in allen Bereichen des Vorrichtungs- und Maschinenbaus“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Meinrad Hirlinger. „Hergestellt werden Vorrichtungen, Baugruppen und Sondermaschinen für individuelle Wünsche.“ Ein 30 Mann starkes Engineering, eine erfahrene Fertigung und Montage gewährleisten kurze Lieferzeiten. GSN nutze maximales Einsparpotenzial bei der Modernisierung von Maschinen: „Wiederverwendung vor Neuinvestition.“

Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Instandhaltung von Produktionsanlagen sowie die Sicherstellung der Arbeitsabläufe. Schwachstellen werden analysiert, Standzeiten optimiert, Störungen beseitigt, Maschinen programmiert, instandgesetzt und gewartet.

Weitere 155 Mitarbeiter arbeiten in einer Niederlassung in Kölleda bei Erfurt. Sie halten in einem Motorenwerk der Daimler AG alle Produktionsanlagen instand. Die GSN unterhält zudem Service-Stützpunkte in Atlanta/USA und Mexiko mit 30 Mitarbeitern.

Die Ausbildungsquote beträgt zwölf Prozent, gemessen an der Gesamtbelegschaft. Ausgebildet werden Mechaniker, Zerspanungstechniker und Mechatroniker. Über die Duale Hochschule Stuttgart werden Studiengänge in der Fachrichtung Maschinenbau und Automatisierungstechnik angeboten.

Meinrad Hirlinger blickt zuversichtlich voraus: „Es gibt es viele Änderungen in der Motorentechnik; das führt zu einem hohen Bedarf beim Umbau von Anlagen und Maschinen. Unser größtes Kapital sind gutausgebildete und engagierte Mitarbeiter.“

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Erstellt:
5. September 2017, 18:02 Uhr
Aktualisiert:
5. September 2017, 18:02 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. September 2017, 18:02 Uhr

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