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Glosse

Postpostisches Pforzheim

Das Jahr 2001 hat die Welt verändert. Nachhaltig. So nachhaltig, dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass sie im Verständnis vieler Menschen danach eine andere war.

22.09.2017
  • Tobias Knaack

Es war einschneidend, ja, brutal, auch das kann man so sagen, und hat fortan starken Einfluss auf die Leben vieler Personen von nah und fern gehabt. Die Ereignisse von damals sind so dramatisch, dass sie sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben.

Doch auch eine gemeinsame Gedächtnisleistung, ein weitreichender Wo-warst-du-als-Moment, hat blinde Flecken. Das hat nun ein 65-jähriger Mann in Pforzheim erfahren. Denn die Rede ist natürlich von der Schließung des Postamtes in der Bahnhofstraße 13. Ein Ereignis, das das Leben vieler verändert hat. Mal eben ein Paket aufgeben? Eine Ansichtskarte von Pforzheim schicken (warum?)? Eine Lebenszeit-Vorratspackung Briefmarken kaufen? Passé! Das musste nun, 16 Jahre später, eben auch besagter Mann bitter erkennen. Frohgemut kam er in das Gebäude, steuerte auf den Schalter zu und bat den Beamten, sein Paket zurückzuschicken. Blöd nur, dass der nicht bei der Post arbeitet, sondern bei der Polizei, die hier seit 2001 das Revier Pforzheim-Nord unterhält. Der Mann war offenbar letztmals kurz vor der Schließung der Poststelle da gewesen. Blinder Fleck halt. Es gab dann viel Gelächter und eine Wegbeschreibung zur nächsten Post.

Wie gesagt, die Welt ist heute eine andere. Und deshalb die Frage: Wo waren Sie, als in Pforzheim das Postamt zu einer Polizeistation wurde? Damals, anno 2001.

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22.09.2017, 06:00 Uhr
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