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Bis zu 70 000 Transporter geplant

Post setzt auf elektrische Fahrzeuge

Die Post will ihren gesamten Fuhrpark um Brief- und Paketzustellung auf E-Transporter umstellen. Das neue Modell heißt Streetscooter.

24.08.2016
  • dpa

Aachen. Er kommt auf leisen Sohlen daher, ist flink, wendig, umweltfreundlich und ein Zusteller der besonderen Art: Der elektrogetriebene Transporter der Deutschen Post, kurz Streetscooter genannt, gehört zu den Lieblingsprojekten von Jürgen Gerdes. Der umtriebige Manager aus dem Unternehmensvorstand, verantwortlich für Briefe, eCommerce und Pakete, hat Großes vor.

Der gesamte Fuhrpark des gelben Riesen um Paket- und Briefzustellung soll mittelfristig auf E-Transporter umgestellt werden. Bis zu 70 000 Fahrzeuge könnten das einmal werden. „Wir sind Betreiber einer der größten Fahrzeugflotten in Deutschland“, erklärt Gerdes. Und die müssten mehr und mehr emissionsfrei werden.

Bis Anfang 2017 will der Logistikkonzern entschieden haben, ob er den Streetscooter auch für Dritte baut. Die Nachfrage sei groß, sagt Gerdes bei der Präsentation des 1000. Streetscooters in Aachen. „Es gibt noch keine finale Entscheidung, dass wir an Dritte verkaufen. Aber ich persönlich würde mich wundern, wenn wir es nicht täten.“

Die Deutsche Post – jetzt auch ein Autobauer? Konzernchef Frank Appel winkt ab: Ein Automobilkonzern wolle die Post nicht werden. Aber er sei überzeugt von dem Produkt, sagte er vor wenigen Wochen, als der Streetscooter als Vorreiter für den Klimaschutz mit dem ersten Preis der „Klima-Expo NRW“ ausgezeichnet wurde.

Noch ist das Fertigungsvolumen überschaubar, aber das Unternehmen will schon bald ein größeres Rad drehen. Nach dem Start der Serienfertigung folgt die Massenproduktion. Dort, wo einst Schienenfahrzeuge der Firma Talbot hergestellt wurden, laufen heute Streetscooter vom Band. Derzeit baut die Post die Kapazität aus – von 2017 an will sie jährlich 10 000 Elektrotransporter bauen, heißt es in Aachen.

Dass der Streetscooter so viel Erfolg hat, wohingegen die Autobauer mit Elektromobilität nur schleppend voran kommen, hat vor allem einen Grund: Die Post benötigte einen einfachen, preiswerten und funktionalen E-Lieferwagen. Während Gerdes bei den Autobauern auf taube Ohren stieß, wurde er beim Start-up Streetscooter in Aachen fündig.

In der Paketzustellung ist aber auch die Konkurrenz mit E-Fahrzeugen am Ball – ob UPS, Hermes oder DPD. Doch keiner tüftelt so intensiv wie die Deutsche Post an Eigenentwicklungen.

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24.08.2016, 06:00 Uhr
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