Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Popstar wagt den „Biebxit“
Justin Biebers Instagram-Seite ist nicht mehr erreichbar. Foto: dpa
Justin Bieber macht nach Hass-Botschaften bei sozialem Netzwerk Instagram dicht

Popstar wagt den „Biebxit“

Popstar Justin Bieber hat seine Drohung wahrgemacht: Weil Fans über seine Freundin gelästert hatten, verlässt er Instagram – das hat Folgen.

17.08.2016
  • SVEN KAUFMANN

Berlin. Harte Zeiten für Fans des Teeniestars Justin Bieber („Love yourself“): Wer am Dienstag „Biebs“ Instagram-Account aufrief, bekam auf einem weißen Bildschirm zu lesen: „Diese Seite ist leider nicht verfügbar. Entweder funktioniert der von dir angeklickte Link nicht oder die Seite wurde entfernt.“

Offenbar hat der 22-Jährige seine Drohung wahr gemacht und sich von der Foto-Plattform zurückgezogen. Grund für den „Biebxit“ ist der Streit um seine angebliche Freundin Sofia Richie (17). Bieber hatte immer wieder Fotos von sich und der Tochter des US-Sängers Lionel Richie aus Hawaii und Japan auf Instagram gepostet. Viele „Beliebers“, wie seine Fans in Anspielung auf „Believer“ (Gläubige) heißen, posteten Hass-Kommentare zu dem wenig beliebten 17-jährigen Model. Bieber warnte: „Das nimmt überhand, Leute, wenn ihr wirkliche Fans seid, wärt ihr nicht so gemein zu Menschen, die ich mag.“ Und: „Ich werde mein Instagram privat machen, wenn Ihr nicht mit dem Hass aufhört.“

Schon die Drohung löste gewaltigen Wirbel aus, fast eine halbe Million Follower kommentierten das. Darunter auch seine Ex, die Sängerin Selena Gomez (24). Sie schrieb Medien zufolge, er solle keine Fotos seiner Freundin zeigen, wenn er mit dem Hass nicht umgehen könne: „Sei nicht sauer auf deine Fans. Sie lieben dich.“ Danach soll es einen virtuellen Schlagabtausch zwischen den beiden gegeben haben.

Zu seinem „Biebxit“ äußerte sich der Popstar am Dienstag nicht, auch auf Facebook und Twitter gab er keinen Kommentar ab. Dafür reagiert die Netzgemeinde, etwa unter dem bösen Twitter-Hashtag #JustinDeactivatedParty: Fans schreiben unter anderem „Sorry, aber kein Wunder, dass Justin keinen Bock mehr auf euch hat, so wie ihr rumbeleidigt“ oder „Er ist doch auch nur ein Mensch“. Andere ätzen: „Es gab tatsächlich Leute, die glaubten, dass Justin seine Fans über alles liebt. Er liebt euer Geld. Nicht euch“ und „Er wird schon wiederkommen, wenn er Konzertkarten verkaufen muss.“

In der Tat sind die großen drei sozialen Netzwerke Instagram, Twitter und Facebook für Promis, Musiker und Filmstars gewaltige Marketingplattformen geworden, auf denen sie sich zig Millionen „Followern“ im direkten Kontakt präsentieren können. Der Schaden dürfte also nicht nur für die traurigen Fans des Sängers groß sein, sondern auch für Instagram, Biebers Musiklabel und ihn selbst. Denn Bieber war bei Instagram kein kleines Licht, sondern stand zuletzt auf Platz sechs in der Rangliste der Top-Stars: Er hatte dort 77,6 Millionen Follower, das ist fast so viel wie Deutschland Einwohner hat (81,7 Millionen). Die Follower-Queen bei Instagram ist übrigens ausgerechnet seine Ex: Selena Gomez liegt mit 94,9 Millionen auf dem ersten Platz.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

17.08.2016, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Neueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular