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STUTTGART

Polizeipräsident gibt Okay für DFB-Pokalfeier auf Marktplatz

Polizeipräsident Siegfried Stumpf hat am Donnerstag in Stuttgart der Auffassung „Sollten sich bei der DFB-Pokalfeier auf dem Markplatz jedoch mehr als 10 000 Menschen einfinden, wäre die Lage «unverantwortlich»“ widersprochen, berichtet die Polizei. Stumpf wandte sich in einem Brief an Joachim Lautensack, den Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund (DPolG). Auch, dass „die Polizei gegen diese politische Entscheidung habe nichts ausrichten können“, entbehre jeder Grundlage, so Stumpf.

24.05.2007

(tol). Polizeipräsident Siegfried Stumpf hat am Donnerstag in Stuttgart der Auffassung „Sollten sich bei der DFB-Pokalfeier auf dem Markplatz jedoch mehr als 10 000 Menschen einfinden, wäre die Lage «unverantwortlich»“ widersprochen, berichtet die Polizei. Stumpf wandte sich in einem Brief an Joachim Lautensack, den Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund (DPolG).

Auch, dass „die Polizei gegen diese politische Entscheidung habe nichts ausrichten können“, entbehre jeder Grundlage, so Stumpf. Der Polizeipräsident hatte sich noch am Montag mit den engsten Führungskräften im Polizeipräsidium beraten und entschieden, dass eine Feier auf dem Marktplatz machbar sei und aus Sicherheitsgründen nicht abgelehnt werden müsse.

Diese Bewertung habe er schließlich dem Oberbürgermeister übermittelt. Erst danach wurde dem Polizeipräsidium die Entscheidung bekannt geben, dass sich die Landeshauptstadt endgültig für die Beibehaltung des Marktplatzes als Veranstaltungsort entschieden habe.

Siegfried Stumpf bat den Landesvorsitzenden der DPolG, sich nicht in polizeitaktische Entscheidungen erfahrener Einsatzleiter vor Ort per Ferndiagnose einzumischen und damit in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, die Gewerkschaft sei Teil der Exekutive.

„Sie verantwortet solche taktischen Entscheidungen auch nicht. Der gewerkschaftliche Auftrag liegt im berufständischen-sozialen Bereich und nicht in der Einsatzführung. In der ureigenen Aufgabe gibt es im Interesse der Kolleginnen und Kollegen für engagierte Gewerkschaftler doch noch einiges zu tun “ betonte der Polizeipräsident.

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24.05.2007, 12:00 Uhr
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