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Polizei sucht mit «Schulfahndung» nach Missbrauchsopfern
Schülerin einer ersten Klasse sitzt im Unterricht. Foto: Jens Kalaene/Archiv dpa/lsw
Freiburg

Polizei sucht mit «Schulfahndung» nach Missbrauchsopfern

Im Kampf gegen Kindesmissbrauch setzen Ermittler in Baden-Württemberg auf die Mithilfe von Lehrern.

15.07.2018
  • dpa/lsw

Freiburg. Das Instrument der sogenannten Schulfahndung habe sich bewährt und greife regelmäßig, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) der Deutschen Presse-Agentur. In mehr als 80 Prozent der Fälle gelinge es, bis dahin unbekannte Missbrauchsopfer zu identifizieren und in Sicherheit zu bringen. Verbrechen könnten so aufgeklärt, Täter überführt werden. Auch im Missbrauchsfall Staufen bei Freiburg, bei dem ein Junge jahrelang von mehreren Tätern vergewaltigt wurde, habe die Polizei die «Schulfahndung» eingesetzt.

Sie werde genutzt, wenn andere polizeiliche Mittel zuvor nichts erbracht haben. Schulleiter erhalten dann den Angaben zufolge Bilder von Kindern. Es seien nur Gesichter zu sehen. Details zu Taten würden nicht genannt. Lehrer seien aufgefordert, sich die Bilder anzuschauen und bei Verdacht die Polizei zu informieren.

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15.07.2018, 13:15 Uhr | geändert: 15.07.2018, 09:10 Uhr
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