Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Silvesternacht

Polizei speichert ihre Anrufe nie

Bei der politischen Aufklärung der Übergriffe in der Kölner Silvesternacht lassen sich möglicherweise wichtige Telefonverbindungen der Polizei nicht mehr rekonstruieren.

03.08.2016
  • DPA

Düsseldorf. Das ist gestern in einer Sondersitzung des Untersuchungsausschusses im Düsseldorfer Landtag deutlich geworden. Als Zeugen wurden Innenstaatssekretär Bernhard Nebe und der stellvertretende Kölner Polizeipräsident Manuel Kamp befragt.

Die Polizei habe ein eigenes Kommunikationsnetz, in dem Telefonate „generell nicht und nie“ gespeichert würden, sagte Nebe. Es könnten daher auch nur „kleine Bruchstücke“ von Kommunikationsabläufen gesichert werden. Kamp betonte ebenfalls, Telefonate unter Polizeibehörden würden „sämtlich“ über ein internes Netzwerk geführt und nicht gespeichert.

Damit dürfte ungeklärt bleiben, ob es ein dubioses Telefonat am 1. Januar tatsächlich gegeben hat – und vor allem, wer der mutmaßliche Anrufer gewesen sein soll. Ein Kölner Hauptkommissar hatte im Mai als Zeuge gesagt, ein Beamter der Landesleitstelle LZPD habe im Auftrag des Innenministeriums am 1. Januar telefonisch Änderungen an einem brisanten Polizeibericht gefordert. Das Wort „Vergewaltigung“ solle gestrichen oder die Meldung ganz storniert werden. In der Silvesternacht waren in Köln Frauen massenhaft drangsaliert, ausgeraubt oder sexuell belästigt worden.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

03.08.2016, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular