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Adventliche Betrugswelle mit falscher Einbruchwarnung

Polizei berichtet von Telefonbetrügern, die sich als Polizisten ausgeben

Noch schnell in der Vorweihnachtszeit Kasse machen – das wollen laut Polizei Betrüger, die zur Zeit wieder verstärkt bei meist älteren Menschen anrufen.

12.12.2017

Von Hans-Jörg Schweizer

So seien bei der Polizei allein am Montagabend in der Zeit zwischen 19.30 und 21.45 Uhr 13 Anzeigen von Telefonanschlussinhabern aus dem Vorwahlbereich Tübingen eingegangen.

Jeweils hatten sich Betrüger als Polizeibeamte ausgegeben und versucht, die Angerufenen um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Masche sei stets die gleiche, berichtet die Polizei: Durch ihre sichere und eloquente Art gaukeln die Betrüger ihren Opfern vor, Beamte örtlicher Polizeidienststellen zu sein. Sie behaupten, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden und man habe einen der Täter bereits geschnappt. Dabei seien auch Notizen mit dem Namen der Angerufenen gefunden worden.

Die Betrüger wollten so den Eindruck erwecken, dass auch die Angerufenen bald von den Einbrechern heimgesucht würden. Geld und Wertsachen seien weder zu Hause noch auf der Bank sicher, werde behauptet. Deshalb, so die telefonische Ankündigung der Betrüger, würden Polizisten in Zivil oder ein beauftragter Taxifahrer vorbeikommen, um Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abzuholen.

Durch geschickte Gesprächsführung würden die Betrüger zudem versuchen, den Angerufenen persönliche Daten über ihre Lebens- und Vermögensverhältnisse zu entlocken, berichtet die Polizei. In allen aktuellen Fällen hätten die Opfer der Anrufer jedoch goldrichtig reagiert, teilt die Polizei mit. Alle Angerufenen gingen nicht auf die Forderungen der Betrüger ein sondern zeigten stattdessen den Betrugsversuch beim nächsten Polizeirevier oder -posten an. So sei bislang kein Schaden entstanden.

Die Polizei warnt vor Betrügern und rät

Niemals rufen Polizisten, Staatsanwälte oder ander Amtspersonen an und fragen nach persönlichen Verhältnissen oder Vermögen. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Telefondisplay eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der einer Polizeidienststelle oder einer Notrufnummer übereinstimmt. Die Anzeige ist technisch manipuliert, der Anruf kann von einem ganz anderen Anschluss kommen.

Notieren Sie die angezeigte Rufnummer und erstatten Sie so schnell wie möglich Anzeige bei Ihrer Polizeidienststelle.

Übergeben Sie niemandem Geld oder Wertgegenstände und überweisen Sie kein Geld.

Tipps zum Schutz vor Betrügern gibt es unter www.polizei-beratung.de.

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Erstellt:
12. Dezember 2017, 15:47 Uhr
Aktualisiert:
12. Dezember 2017, 15:47 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2017, 15:47 Uhr

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