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Plötzlich ziemlich dicke Freunde
Besucher erhalten im Turmforum bereits virtuell ein Bild vom Bauprojekt. Foto: Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V./Reiner Pfisterer
Land und Stadt beteiligen sich wieder am Förderverein für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

Plötzlich ziemlich dicke Freunde

Der Förderverein des Bahnprojektes Stuttgart 21 unterhält auch das Turmforum im Hauptbahnhof. Das Land und die Stadt geben jährlich fast eine Million Euro. So werden aus Gegnern dicke Freunde.

30.12.2015
  • ANDREAS BÖHME

Stuttgart. Georg Brunnhuber ist hoch erfreut: "Wie vor fünf Jahren" arbeite der Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm "in großer Harmonie". Vor fünf Jahren war das Land noch schwarz-gelb regiert und in Stuttgart hatte ein CDU-Oberbürgermeister das Sagen, also allesamt Freunde und Förderer der ersten Stunde. Dann wurde es etwas schwieriger: Mit den Grünen zogen sowohl in der Staatskanzlei als auch im Rathaus Kritiker von Stuttgart 21 ein, die Mitgliedsbeiträge wurden erstmal gestoppt. Nun aber fließen sie wieder, und die Unterstützung ist mehr als nur ideeller Natur: Allein das Land zahlt 600 000 Euro im laufenden und im kommenden Jahr, die Stadt Stuttgart beteiligt sich mit jeweils weiteren 300 000 Euro. Der größte Zahler im vom Land, den beiden Kommunen Stuttgart und Ulm, dem Regionalverband, dem Landesflughafen und der Bahn getragenen Verein bleibt gleichwohl die DB und deren Projektgesellschaft: Sie stecken 2,5 Millionen Euro in die laufende Arbeit.

Mit diesem Geld unterhält der Verein etwa das Turmforum, das auf mehreren Etagen im alten Hauptbahnhof über eine der beiden größten europäischen Eisenbahnbaustellen informiert. Das bleibt, verspricht Vereinschef Georg Brunnhuber, auch bis 2017 so. Vielleicht sogar noch länger, sofern es gelingt, die Sanierung des Turms ans Ende der umfangreichen Umbauarbeiten zu stellen, denen der sogenannte Bonatzbau, also der jetzige Bahnhof, unterworfen wird. Das Gebäude wird, wenn der neue Tiefbahnhof Anfang des kommenden Jahrzehnts in Betrieb genommen wird, zur ebenerdigen Eingangshalle der unterirdischen Station.

Die Resonanz auf die Ausstellungen rund um den neuen Stuttgarter Bahnknoten, den Fernbahnhof am Flughafen und die Neubaustrecke nach Ulm wächst beständig. Fast eine Viertelmillion Besucher wurden allein im Bahnhofsturm 2015 gezählt. Damit ist die Schau neben dem Mercedes- und dem Porschemuseum eine der drei großen Attraktionen der Landeshauptstadt. Hinzu zählten im vergangenen Jahr knapp 500 Baustellenführungen, Tendenz steigend. Das kommende Jahr ist bereits nahezu ausgebucht, Sonderführungen sind allerdings noch möglich. Zum Beispiel vom kommenden Montag an bis einschließlich Dreikönig: Zahlreiche Baulose werden geöffnet, auch die Unterquerung der Gleise durch den Nesenbach wird gezeigt; hier durchsticht der größte Stuttgarter Abwasserkanal den Tiefbahnhof.

Informationen zum Tiefbahnhofbau

Offene Baustellen Zum ersten Mal öffnen sich die Baustellen am Hauptbahnhof Stuttgart vom 4. bis 6. Januar jeweils von 10 bis 16 Uhr für die Öffentlichkeit. Vom Kriegsberg im Norden bis zum Planetarium können Bauabschnitte besichtigt werden. Ingenieure und Arbeiter sollen an ausgewählten Standorten informieren. eb

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30.12.2015, 08:30 Uhr
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