Verbraucher

Plattformen sollen besser informieren

Vergleiche und Bewertungen im Internet müssen klaren Kriterien folgen. Dafür gibt es bald ein Gesetz.

21.01.2021

Von dpa

Berlin. Die Bundesregierung will dafür sorgen, dass Angebote im Internet transparenter werden. Das Kabinett hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Justizministeriums verabschiedet, der eine EU-Richtlinie umsetzt. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Vergleichsplattformen im Internet angeben müssen, nach welchen Kriterien sie Waren und Dienstleistungen bewerten. Zudem müssen Plattformen und Suchmaschinen kennzeichnen, wenn Anbieter für eine bessere Platzierung unter den Suchergebnissen bezahlen. Angegeben werden muss auch, ob Angebote von Unternehmen oder Privatpersonen stammen.

Auch für Bewertungen von Produkten sieht der Gesetzesentwurf eine Verbesserung für Verbraucher vor: Anbieter sollen in Zukunft darstellen, ob und wie sie die Echtheit von Bewertungen sicherstellen. Gefälschte Bewertungen sind laut Gesetzesentwurf ausdrücklich verboten. Käufer, die durch verbotene Geschäftspraktiken geschädigt werden, haben in Zukunft einen Anspruch auf Schadenersatz.

Der Entwurf soll auch Abzocke bei Kaffeefahrten verhindern. Demnach müssen Anbieter die Teilnehmer an einer solchen Fahrt besser informieren. Der Verkauf von Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln soll verboten werden.

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Erstellt:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2021, 06:00 Uhr

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