Limburg/Rottenburg

Plädoyers im „Elysium“-Prozess

Der Prozess um die Kinderpornografie-Plattform „Elysium“ geht in seine Schlussphase. Nach fünf Monaten Verhandlung schloss das Landgericht Limburg am Donnerstag die Beweisaufnahme.

25.01.2019

Von LSW

Symbolbild: liveostockimages - Fotolia

Die Plädoyers sollen wegen eines Krankheitsfalls am 7. Februar beginnen.

Angeklagt sind vier Männer aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern, die zur Führungsriege von „Elysium“ gehört haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft den Deutschen im Alter zwischen 41 und 63 Jahren vor, das Forum betrieben oder sich daran beteiligt zu haben. Ein Mann soll zudem Kinder sexuell missbraucht haben. Die Angeklagten hatten zu Beginn des Prozesses im August die Vorwürfe im Großen und Ganzen eingeräumt, zum Teil aber mit Einschränkungen.

„Elysium“ war etwa ein halbes Jahr im Darknet, dem verborgenen Teil des Internets, online und hatte weltweit mehr als 111 000 Nutzerkonten. Die Mitglieder konnten chatten sowie Fotos und Videos tauschen, darunter Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern. Im Juni 2017 schalteten die Ermittler die Plattform ab.

Zum Artikel

Erstellt:
25. Januar 2019, 07:20 Uhr
Aktualisiert:
25. Januar 2019, 07:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2019, 07:20 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App