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Kommentar

Perspektiven gefragt

Die Initiative der Südwest-Unternehmen zeigt, dass es der Politik noch immer nicht gelingt, Prioritäten richtig zu setzen. Bei straffälligen Asylbewerbern oder gar Gefährdern tun sich die Behörden mit Abschiebungen schwer. Dagegen trifft es allzu oft ausgerechnet jene Asylbewerber, die einen festen Arbeitsplatz und damit ihren Willen zur Integration bewiesen haben.

21.04.2018

Von ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Damit stößt die Politik nicht nur engagierte Firmen vor den Kopf, deren Hilfe sie im Krisenjahr 2015 eingefordert hat, sie konterkariert damit den Integrationsgedanken.

Nun handeln die Firmen nicht nur altruistisch. Der Vorstoß wirft ein Schlaglicht auf den Arbeitsmarkt: In Boomregionen wie Oberschwaben fehlen längst nicht nur Spezialisten am oberen Ende der Lohnskala, sondern auch Arbeitskräfte für Tätigkeiten, die Einheimische nicht mehr ausüben wollen. Zur Steuerung des Arbeitskräftezuzugs ist das Asylrecht das falsche Instrument, notwendig wäre ein Einwanderungsgesetz; hier ist der Bund gefordert. Solange das fehlt, sollte die Politik den Asylbewerber, die schon einige Zeit einen festen Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben, eine Bleibeperspektive bieten.

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Erstellt:
21. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. April 2018, 06:00 Uhr

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