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Stuttgart

Patrouillen gegen Traubenklau und Vandalismus

Während der Weinlese ist der städtische Vollzugsdienst in den Weinbergen unterwegs. Es geht um vorbeugende Patrouillen wegen Traubenklaus und Vandalismus

26.10.2012

Von MK

Stuttgart .

Amigo kann es kaum erwarten. Freudig wedelnd springt der belgische Schäferhund aus dem Kofferraum des Fahrzeugs des städtischen Vollzugsdienstes. Für den Hund, für sein Herrchen Bernhard Clauß und dessen Kollegen Leo Heyl beginnt gegen 15 Uhr der Dienst. Auf dem Programm steht eine Fußstreife durch die Rotenberger Weinberge. Von der Egelseer Heide schauen die beiden Ordnungshüter ins Tal. In der Mitte des Götzenbergs entdecken die beiden "Feldschützen", wie die Mitarbeiter des städtischen Vollzugsdiensts bei älteren Stuttgartern heißen, einige Personen zwischen den Reben. Mit Amigo an der Leine laufen sie in die Richtung. "Im Rahmen der Schwerpunktaktion sind unsere Mitarbeiter seit Mitte September verstärkt in den Stuttgarter Weinbergen unterwegs - und zwar meist zu Fuß und mit dem Hund", betont Longin.

Bei der Fußpatrouille sehe man mehr und komme auch mit Wengertern oder Spaziergängern ins Gespräch, die einen auf manches aufmerksam machen, sagt Heyl. Immer wieder ertappen die Ordnungshüter Spaziergänger, die sich Trauben von den Rebstöcken pflücken. Die herrlichen Früchte sind auch zu verlockend, um nicht reinzubeißen. Ein kritischer Blick von Heil und Clauß reicht, um den Naschern ein schlechtes Gewissen einzujagen. "Traubendiebe, die in großem Stil Trauben ernten, haben wir dieses Jahr noch keine ertappt", sagt Heil.

Vielleicht auch, weil die städtischen Ordnungshüter in diesem Jahr verstärkt nach dem Rechten schauen. "Wir wollen mit unserer Schwerpunktaktion groß angelegten Traubendiebstahl, aber auch Zerstörung oder Verwüstungen in den Weinbergen verhindern", sagt Longin. Zudem soll der Schleichwegverkehr durch die Weinberge eingedämmt werden. "Gerade während der Weinlese, wenn Lesehelfer auf den Wegen und zwischen den Reben sind, birgt zusätzlicher Verkehr Gefahren", sagt Claus. Deswegen kennen die "Feldschützen" kein Pardon. Wer unerlaubt mit dem Auto auf den Wegen unterwegs ist, bekommt einen Bußgeldbescheid. "Wir zeigen Präsenz. Das haben wir den Wengertern versprochen." Die Wengerter begrüßen die Aktion - und fordern eine größere Personaldecke, damit die Feldschütze auch außerhalb der Lese nach dem Rechten schauen.

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Erstellt:
26. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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