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Regionalplan

Passen die Regeln zum Klimawandel?

Direktor Kiwitt weist Zweifel an der Aktualität der Vorgaben zurück. Überarbeitung ist nicht erforderlich.

15.11.2019

Von DANIEL GRUPP

Stuttgart. „Wir sehen keinen Bedarf für ein sehr komplexes Planungsverfahren“, sagte Thomas Kiwitt. „Wenn wir den Anlass sähen, den Regionalplan fortzuschreiben, hätten wir Ihnen das mitgeteilt“, ergänzte er. Der Planungsdirektor des Verbands Region Stuttgart (VRS) konterte im Planungsausschuss Aussagen und Anträge, die die Aktualität des Regionalplans anzweifelten.

Das Werk gebe keine Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels, sagte zum Beispiel Christoph Ozasek (Die Linke). Als Stichworte nannte er Hangrutschungen, Bodenverbrauch, mehr Urbanität. „Der Regionalplan steuert nicht so, dass Dichtepotenziale genutzt werden.“ Auch die Grünen zielten in eine ähnliche Richtung. Sie wünschen sich eine kritische Würdigung der Ziele des Plans. Zielkonflikte erhielten im Zusammenhang mit dem Klimaschutz eine besondere Bedeutung. Der 2009 beschlossene Plan müsse sich an der Verpflichtung auf nachhaltige Entwickungsziele orientieren, forderte Margit Riedinger.

Direktor Kiwitt betonte indes, dass der VRS die erste Region in Deutschland war, die mit Blick auf den Klimawandel Rahmenbedingungen auf regionaler Ebene geschaffen hat. Man habe Modelle entwickelt und manches auf lokale Ebene umgesetzt. Das Gesamtpaket von Forschung, Beratung bis Umsetzung habe Referenzqualität. Deswegen sei er eingeladen, den Regionalplan als gutes Beispiel im Handbuch des Internationalen Komitees für Anpassungen an den Klimawandel vorzustellen. Daniel Grupp

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Erstellt:
15. November 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. November 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. November 2019, 06:00 Uhr

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