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Kreis Tübingen

Partylärm und Randale: Unruhige Nacht für Polizei

Viel Arbeit hatte die polizei im Kreis in der Nacht zum Donnerstag. Besonders wegen Lärmbelästigungen waren die Beamten fast die ganze Nacht hindurch unterwegs. In 13 Fällen mussten sie kreisweit für Ruhe sorgen.

31.07.2008

Dazu hatten es die Beamten mit Randalierern zu tun, bearbeiteten fünf Verkehrsunfälle, holten sechs Nachtbader aus dem Tübinger Freibad und untersagten einem alkoholisierten Autofahrer die Weiterfahrt. Ein kleiner Ausschnitt aus den Einsatzprotokollen der vergangenen Nacht:

Zur ersten Ruhestörung wurden die Beamten kurz nach 21 Uhr in die Tübinger Galgenbergstraße gerufen. Dort wurde über massiven Lärm geklagt. Die wenig später eintreffende Streifenwagenbesatzung konnte aber keine Ruhestörer feststellen.
Dann ging es nach Dettenhausen in die Störrenstraße, wo Jugendliche mit ihren Autos anhaltenden Lärm verursachten.

Kurz vor 23 Uhr war in der Tübinger Haaggasse ein privates Fest, das für die Anwohner zu laut war. Die Polizei mahnte auch hier zur Ruhe. Nur zwei Minuten später kam ein Anruf aus der Paulinenstraße. Dort beschwerten sich Anwohner über lauten Krach im Volksgarten. Bevor die Streife eingetroffen war, hatten sich die Störenfriede verdrückt.

Kurz nach 23 Uhr kam ein Anruf aus Gomaringen. Dort beklagte sich eine Anwohnerin über laute Musik. Die Polizei führte mit dem Verursacher ein klärendes Gespräch und mahnte, das Radio auf Zimmerlautstärke zu stellen.

Um 23.30 Uhr war es in Öschingen einigen Bewohnern der Dürerstraße zu laut: Jemand lärmteauf dem Schulgelände. Die Polizei traf dort fünf Jugendliche an und verwies sie des Platzes.

Kurz vor 0.30 Uhr kamen Klagen aus der Tübinger Zwehrenbühlstraße. Die Lärmquelle war in der Stöcklestraße zu finden: Dort feierten mehrere Leute auf einer Dachterrasse.

Kurz vor 1 Uhr klingelten mehrere Jugendliche an verschiedenen Haustüren in der Jesinger Hauptstraße in Unterjesingen. Die Polizei erwischte die "Scherzbolde" und drohte ihnen eine Verwarnung an.

Gehen 2.30 Uhr war es Anwohnern in der Schlossbergstraße in Tübingen zu laut. Auch hier konnten die Unruhestifter rasch gefunden werden. Den letzten Einsatz in Sachen Lärmbelästigungen verzeichnete die Polizei um 5 Uhr in Rottenburg-Oberndorf. Dort war im Bereich der "Oberndorfer Heide" eine Geburtstagsfeier zugange, bei der die Musikanlage zu laut eingestellt war.

Zwischendurch musste sich die Polizei noch in der Reutlinger Straße und in der Friedrichstraße um zwei Betrunkene kümmern.

Um 4 Uhr kam ein "Notruf" aus einer Tübinger Klinik. Ein 20-Jähriger hatte sich dort von einem Taxifahrer absetzen lassen und im Krankenhaus um Einlass gebeten. Wenig später fing er an zu randalieren und warf Stühle um. Die Polizei schnappte sich den Rabauken und nahm ihn in Ausnüchterungsgewahrsam.

Zur Aufklärung einer nicht alltäglichen Unfallflucht waren gleich mehrere Streifen in der vergangenen Nacht im Einsatz. Dem Fahrer eines Mähdreschers waren auf seiner Fahrt verschiedene "Hindernisse" im Weg. Obgleich er einen Schaden von rund 6000 Euro angerichtet hatte, nahm er davon nicht viel Notiz, sondern fuhr einfach weiter. Eine Streife konnte ihn aber wenig später ermitteln.

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31.07.2008, 12:00 Uhr
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