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Frankreich

Paris erwartet neue Eskalation

Die Bewegung der „Gelbwesten“ zieht immer weitere Kreise. Am Wochenende drohen wieder Ausschreitungen.

08.12.2018

Von DPA

Paris. Vor neuen Protesten der „Gelbwesten“ wächst in Frankreich die Unruhe. Die Mitte-Regierung befürchtet am Wochenende eine neue Eskalation der Gewalt und will deshalb massiv Sicherheitskräfte aufbieten.

Demonstranten der „Gelbwesten“ hatten sich am vergangenen Wochenende bei Protesten in Paris Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Autos brannten, Geschäfte wurden geplündert, Schaufensterscheiben gingen zu Bruch. Die Polizei nahm über 400 Menschen fest – ein Niveau, das in den vergangenen Jahrzehnten nicht erreicht wurde.

89 000 Polizisten und andere Ordnungskräfte seien für diesen Samstag mobilisiert worden, davon 8000 in der Paris, sagte Premierminister Édouard Philippe im Fernsehsender TF1. „Das ist eine außergewöhnliche Mobilmachung“, resümierte der Premier. Es sollen in Paris etwa ein Dutzend gepanzerter Fahrzeuge der Gendarmerie eingesetzt werden.

Im Land breiten sich die Proteste aus. Schüler und Studenten demonstrieren gegen Reformen im Bildungsbereich und blockieren Bildungseinrichtungen. Am Donnerstag waren mehr als 700 Schüler vorläufig festgenommen worden. Für kommende Woche haben Bauern Demos angekündigt. Die Proteste wirken sich auch im Tourismus aus. Der Eiffelturm bleibt am Samstag geschlossen. Auch die Pariser Oper, der weltbekannte Louvre oder das Ausstellungsgebäude Grand Palais öffnen nicht. dpa

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Erstellt:
8. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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