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Bad Niedernau

Paradoxon

08.02.2019

Von Ralf Brück, Bad Niedernau

Die Leserbriefflut zu dem Thema lässt mir keine Ruhe, wird doch überwiegend von unrealistischen Idealen ausgegangen. Der überhöhte Begriff ,Wald‘ sollte eigentlich durch ,Holzplantage‘ ersetzt werden. Nach dem Motto ,Brot und Spiele‘ wird das Volk als Mitnutzer akzeptiert. In unserem Wirtschaftssystem ist nun mal, ob es uns passt oder nicht, Gewinnmaximierung oberstes Prinzip.

Wer von den Meckerern wollte sich vorschreiben lassen, ob er in seinem Garten Blumen oder Salat pflanzt und wann zu ernten ist?

Ähnlich idealisiert wird von ,Natur‘ gesprochen. Hier im Neckartal wäre Natur ein undurchdringlicher Auwald mit Bären, Wölfen, Wisenten, Elchen und vielem mehr. Kein Mensch würde sich dort nur so zum Spaß aufhalten. Und das finale Paradoxon: Alle suchen Ruhe in freier Landschaft und merken gar nicht, dass sie gerade dabei sind, ebendiese Ruhe, vor allem für die übrig gebliebene Tierwelt, zu (zer)stören.

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Erstellt:
8. Februar 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Februar 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2019, 01:00 Uhr

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