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Papst und Fürstin
Foto: Sven Hoppe/dpa
Glosse

Papst und Fürstin

Verglichen mit Julius II. und Hadrian VI. wirkt Franziskus ausgesprochen blass.

21.11.2017
  • WOLFGANG RISCH

Was daran liegen könnte, dass die katholische Kirche in der Renaissance eine Blüte erlebte, von der sie im 21. Jahrhundert weit entfernt ist, trotz aller Beliebtheit des aktuellen Papstes. Oder auch daran, dass die Zeiten damals sehr viel düsterer waren als heute, aktuelle Wahlergebnisse ausdrücklich außer Acht gelassen. Es bedurfte auch keiner nächtelangen Verhandlungen, die Kirchenfürsten erledigten Strittiges mit einem Federstrich.

Maler des 16. Jahrhunderts schufen mit Pinselstrich unvergleichliche Werke – man denke an Tizian, der Julius II. porträtierte. Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen haben diese Zeit in einer Ausstellung dokumentiert: „Die Päpste und die Einheit der Lateinischen Welt“. Der Ruf der Schau tönte bis ins nördliche Bayern, und da Fürstinnen und Fürsten heutzutage ja nicht wirklich was zu tun haben, außer sich in illustrierten Blättern in Erinnerung zu halten, beschloss Gloria von Thurn und Taxis, die Mannheimer Ausstellung zu bereichern: mit Papst-Porträts, die Ihrer Durchlaucht eigener Hände entstammen.

Und so können Besucher bis 26. November dero „ausgewählte Porträts kirchlicher Würdenträger“ sehen. Allerdings erst ganz am Ende des Rundgangs, in der Umgebung von Francis Bacons Porträt eines Papstes, der zu schreien scheint – aus purer Verzweiflung. Wolfgang Risch

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21.11.2017, 06:00 Uhr
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