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Alles außer verkrampft

Pantasonics stellen im Mancuso ihre erste CD vor

Tübingen. Bei einer Release-Party am Freitagabend im Tübinger Mancuso stellen die Pantasonics ihre erste CD vor. Mit dem Titel „Dirty Reggae Balkan Funk“ ist bereits das meiste gesagt: Die fünf Tübinger und der mittlerweile im belgischen Antwerpen ansässige Sänger Leo Molina haben es geschafft, ihren in Konzerten mitreißenden Stilmix auf den Tonträger zu übertragen.

18.02.2011

Schon der Opener „Dirty Down Down“ groovt so lässig, als wären die Fun Lovin Criminals am Werk, hätten aber ihr verkrampftes Gangster-Gehabe zu Hause gelassen.

Der zwingende Groove des Sextetts wurzelt in schnellem Reggae, in Dub und Rocksteady. Schlagzeuger Thomas Korell und Gitarrist Daniel Bross liefern den Grundrhythmus, Gogo Dannert fädelt tänzelnde Bassläufe ein. Darüber lässt Christian Ther die Orgel gurgeln oder liefert sich am Akkordeon packende Geschwindigkeitsduelle mit der stechende Trompete von Timo Wetzel.

Wetzel variiert. Hier bläst er zur Mariachi-Attacke mit Balkan-Einfluss („Deckname Otto“) und dort zur Russen-Polka im Offbeat: „Hamazil“ klingt wie ein Trinklied, erst recht durch den rau raspelnden Gesang von Leo Molina, den Frank „Boney M“ Farian nicht besser hinbekommen hätte.

Der Latin-Einfluss des aus Venezuela stammenden Sängers durchzieht das Album wie ein roter Faden – sogar im stramm funkigen Instrumental „Soul Breschdling“ ist er zu spüren. Molina singt kein Lied wie das andere: Mit schmelzender Stimme croont er bei „Chica Camonando“, „Pantasonics“ dagegen kommt als Auf-die-Zwölf-Rap daher.

Die Pantasonics klingen äußerst homogen, weil der Austausch mit Molina funktionierte: „Lookin? for da Killah“ basiert auf einem Bross-Riff, das Molina ausbaute – es wurde zum Pantasonics-Hit auf dem Ract!-Festival.mac

Info: Die CD ist im Plattenladen Rimpo, bei Konzerten und bald über www.pantasonics.com erhältlich.

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Erstellt:
18. Februar 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2011, 12:00 Uhr

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